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Aus Frust nicht zur Wahl

Stadthäger berichtet aus den USA Aus Frust nicht zur Wahl

Die 58. Wahl des Präsidenten der USA findet am 8. November statt. Der Wahlkampf der konkurrierenden Kandidaten Hillary Clinton und Donald Trump schlägt in den Medien hohe Wellen. Der gebürtige Stadthäger Maik Brandt erlebt das Spektakel direkt vor Ort.

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Maik Brandt studiert in den USA.

Quelle: kil

Vor rund drei Jahren ist der junge Mann nach Amerika aufgebrochen, um dort sein BWL-Studium zu beenden und als Profifußballer durchzustarten. Für SNack erzählt er, wie er den Wahlkampf erlebt.

 „Als MBA-Student in der Nähe von Dallas, Texas verfolge ich den Wahlkampf natürlich mit großem Interesse. Zwischen den ,Campaigns’ der Kandidaten von Februar bis Juni und den drei ,Presidential Debates’ hat sich viel ereignet. Businessman und Reality-TV-Star Donald Trump hat sich tatsächlich als Präsidentschaftskandidat der Republikaner durchgesetzt und könnte schon bald über die nuklearen Powercodes der USA verfügen. Hillary Clinton auf der anderen Seite hat sich durch ihre Email-Skandale ebenfalls nicht gerade zum seriösesten Kandidaten gemacht.

Auf dem Campus und an den Straßen hier sieht man mehr Werbeschilder für die anstehende Bürgermeisterwahl als „Make America Great Again“-Slogans (die vor allem Trump für seine Wahlkampagne nutzt). In vielen Gesprächen mit Kommilitonen über den Wahlkampf und den Election Day konnte man raushören, dass die meisten von ihnen aus Frustration wohl nicht wählen werden. Es könnte daran liegen, dass beide Kandidaten als für den Job ungeeignet eingeschätzt werden. Dass jede Stimme zählt und es wichtig ist, Position zu beziehen, scheint so manchem hier noch nicht ganz klar zu sein…“

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