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Aus der Seeprovinz in die Großstadt

Sachsenhagen Aus der Seeprovinz in die Großstadt

Sachsenhagen (r). „Einmal nach Berlin fahren.“ Immer wieder haben die Teenager aus dem Jugendtreff in Sachsenhagen die Jugendpflegerin Maren Kluzik darum gebeten, gemeinsam die Hauptstadt zu erkunden. Im April verknüpfte Kluzik die Bitte mit dem Projekt „Auseinandersetzung mit der jüngeren Geschichte“, und der Wunsch konnte realisiert werden.

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Zu zehnt machten sich die Jugendlichen mit zwei Betreuern in den Bussen der Samtgemeinde auf gen Osten. Im Stadtteil Friedrichshain wurde in einer Jugendherberge Quartier bezogen und schon dort wurde das Großstadtleben spürbar, denn Gäste aus ganz Europa trafen sich an der Rezeption und Kontakte konnten schnell geknüpft werden.
Dann ging es los: Berlin kennenlernen, das heißt an der Spree entlangspazieren, vorbei am Kanzleramt, das Brandenburger Tor sehen und die East Side Gallery. Besonderen Eindruck auf die Sachsenhäger machte allerdings das Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen.

Während einer Führung erfuhren sie viel über die Vergangenheit in der DDR und kamen in den Pausen immer wieder ins Gespräch miteinander. Sie setzten sich mit Begriffen wie Demokratie, Diktatur, Stasi, Meinungsfreiheit, Unterdrückung und Terror auseinander. Die Abschiedsworte des Gruppenführers blieben allen im Gedächtnis: „Wer in einer Demokratie schläft, wacht in einer Diktatur auf.“

Und noch etwas hat die Teenager aus der Seeprovinz beeindruckt: Das aufregende und quirlige Leben in einer Großstadt mit spontanen Tanzeinlagen von Jugendlichen auf den Straßen, der hervorragenden Infrastruktur, gewaltigen Menschenmassen und kulinarischen Genüssen aus aller Welt, die rund um die Uhr verfügbar sind.

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