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Ein Abend unter Monstern und Zombies

SNack Ein Abend unter Monstern und Zombies

Es ist 18 Uhr und auf den Straßen Hollywoods breitet sich Nebel aus. Schaurige Musik ertönt im Hintergrund und plötzlich sind erste Schreie in der Menge zu hören. Der Zombie-Walk des Halloween-Horror-Festes im Movie Park Bottrop hat begonnen und zwischen den Menschen, die sich am Hollywood Street Set befinden, schleichen, rennen und hinken gruselige Gestalten aller Art umher. Freddy Krüger, düstere Hexen und schreckliche Zombies – es kriecht so einiges herum, was Gruselfans das Herz höher schlagen lässt.

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Nichts für schwache Nerven: Gruselige und blutige Gestalten bevölkern derzeit den Movie Park.

Quelle: vr

von Virginé Rolke

 Je dunkler es in der Abendstunde wird, umso aktiver werden die Monster des Parks. Und wem die drei aufwendig dekorierten Gruselzonen nicht reichen, der kann sich auch noch in die vier Horrorlabyrinthe wagen.

 Da gibt es den „Bamboo Twister Club“, der auch für die jüngeren Gäste ab zwölf Jahren für ein paar Schrecker sorgt. Der „Circus of Freaks“ (ab 16 Jahren) hat keine lustigen Clowns und auch die Tiere scheinen dort nicht zum Streicheln geeignet zu sein.

 „Infected“ (ab 16 Jahren) stellt eine Polizeistation von Los Angeles dar, wo ein Virus ausgebrochen ist und Zombies einem an die Kehle wollen.

 Das Highlight ist jedoch das „Deathpital“ (ab 16 Jahren). Das ist ein Krankenhaus, in dem nur noch der Tod gegenwärtig ist und dieser wandelt auf zwei Beinen. Von Krankenzimmern, über OP-Säle und einer Psychiatrie bis hin zur Pathologie – ein dickes Nervenkostüm kann hier nicht schaden.

 Wer mal eine Horrorpause braucht, kann entweder in eines der zahlreichen Restaurants gehen oder im Nick-Land, der monsterfreien Zone, kurzzeitig verschnaufen.

 Wer Lust hat, dieses Gänsehaut-Feeling selbst einmal zu spüren, kann noch bis zum 31. Oktober in den Movie Park Bottrop fahren und die Geisterstunde von 18 bis 22 Uhr erleben.

Verwandel dich! Last-Minute-Verkleidungstipps

  • Der gute alte Vampir : Um einen gekonnten Grusellook zu kreieren, solltest du dich erstmal komplett in Schwarz kleiden. Dann ist es wichtig, starke Akzente zu setzen. In Weinrot, Dunkellila oder auch Gold – der blutrünstige Beißer ist nicht wählerisch. In der jeweiligen Farbe werden die Nägel lackiert, der Schmuck ausgewählt und die farbigen Haarsträhnen. Klingt schlimmer als es ist, denn das Faschingsspray aus der Drogerie lässt sich ganz einfach wieder auswaschen. Dann noch die Haare wild antoupieren und weiter geht's mit dem Make-up. Wenn du dir keine weiße Schminke kaufen möchtest, muss eben das helle Puder vom letzten Winter genügen, um den schaurig-blassen Hautton zu erreichen. Dazu mit rotem Lippenstift oder Kunstblut ein paar frisch gezapfte Blutstropfen um den Mund zaubern und die Augen für den düsteren Augenaufschlag mit dunklen oder roten Rändern schminken.
  • Der Alien : Beim Alien ist der Grundton des Kostüms weiß. Ein Shirt, eine Hose und möglichst klobige Schuhe gehören dazu. Der spektakuläre Teil des Looks ist aber nicht die Kleidung, sondern das Make-up. Dein Gesicht solltest du zunächst komplett in Grün anmalen, Lippen und Augenlider werden schwarz. In deine Haare, die du zu zwei geflochtenen Zöpfen auf deinem Kopf bindest, sprühst du noch silbernes und grünes Faschingsspray und dazu passend silbernen Schmuck – so viel wie möglich. Fertig ist der schaurige Look für deine Halloweenparty. hl/dpa

Schaurige Spiele

  • Trouble in Zombieville : Jeder der rund zehn Spieler erhält einen Zettel, auf dem gleichmäßig aufgeteilt die Worte Mensch oder Zombie stehen. Alle Mitspieler verteilen sich in einem Raum – oder, damit es gruseliger wird, im Garten oder im Wald. Jeder trägt ein Kostüm und keiner weiß, was auf dem Zettel der Anderen steht. Die Aufgabe der Menschen ist es, alle Zombies zu entlarven, während die Zombies versuchen müssen, die Menschen zu infizieren, indem sie an deren Zettel gelangen.
    Beschuldigt ein Mensch jedoch einen Menschen, ein Zombie zu sein, stirbt er. Unter Zombies geschieht dagegen nichts. Sie sollten einen Menschen aber nur dann beschuldigen, wenn sie nicht beobachtet werden – würde ja seine Tarnung auffliegen. Gewonnen haben am Ende entweder die Menschen, wenn sie alle Zombies entlarvt haben, oder aber die Zombies, wenn sie alle infiziert haben.
  • Mord in Palermo : Jeder Spieler zieht einen Zettel auf dem eine Rolle steht. Es gibt Detektive, Mörder und Bürger. Das Spiel beginnt mit der ersten „Nacht“, die der Spielleiter einberuft. Alle Spieler schließen die Augen. Dann werden die Mörder vom Spielleiter geweckt. Sie müssen sich schweigend auf ein Opfer einigen, das sofort stirbt. Alles schlafen wieder ein. Dann erwacht der Detektiv. Er darf sich den Zettel eines Spielers ansehen und wieder einschlafen. Nun bricht der Tag an und alle erwachen. Dann wird das Opfer bekannt gegeben. Die Diskussion über die Rollen beginnt. Alle müssen sich auf einen Täter einigen, der sofort ausscheidet. Das Ganze wiederholt sich, bis alle Mörder entdeckt oder alle Bürger tot sind.  lb

So schmeckt Halloween

Was auf keiner Halloweenparty fehlen darf sind Snacks und Drinks für den kleinen Ekel. Wie wäre es zum Beispiel mit einem „Bloody Berry“ ? Für den leckeren Smoothie benötigst du 250 Gramm Beeren, 250 Gramm Naturjoghurt, 200 Milliliter Milch und lustige Süßigkeiten zum Garnieren.
Zuerst püriert man die Beeren mit dem Joghurt. Dann kommt die Milch hinzu, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Für den schaurigen Abschluss dekoriert man das Glas mit Gummivampiren, -spinnen oder -würmern.
Wer weniger auf „Blut-Cocktails“ steht, kann sich ein paar Gespensterbananen zaubern. Dazu schneidet man die Bananen in fingerlange Stücke und dekoriert mit Schokoladenkuvertüre gruselige Gesichter an den Enden. Fertig sind die Gespensterbananen.
Wer etwas mehr Zeit hat, kann sich an der Spinnennetztorte versuchen. Dafür benötigt man für den Teig 200 Gramm Butter, sechs Eier, 200 Gramm Zucker, 200 Gramm gemahlene Haselnüsse, 150 Gramm Mehl, ein halbes Päckchen Backpulver und 200 Gramm Schokolade. Für die Glasur und Dekoration braucht man noch 200 Gramm dunkle Schokolade und 150 Gramm weiße Schokolade. Zunächst trennt man das Eigelb vom Eiweiß und gibt es in eine Rührschüssel. Das Eiweiß benötigt man später noch, um den Eischnee zu quirlen. Als nächstes schüttet man die Butter und den Zucker in die Rührschale und vermischt alle Zutaten miteinander. Dann vermengt man die gemahlenen Haselnüsse mit dem Mehl und dem Backpulver in einer anderen Schale und mischt diese Masse anschließend unter die Butter-Ei-Masse.
Danach erwärmt man die Schokolade in einem Wasserbad und verrührt die geschmolzene Schokolade mit dem Kuchenteig. Als nächstes benötigt man das Eiweiß und verquirlt es auf höchster Stufe, um einen festen Eischnee zu erhalten, der dann unter die Teigmasse gehoben wird. Dann kann der Teig in eine eingefettete Kuchenform gefüllt werden und ab damit in den Ofen. Dieser sollte auf 180 Grad vorgeheizt werden. Der Kuchen ist fertig, wenn der Teig aufgegangen und ein wenig bräunlich ist. Nun geht es an die Glasur. Die Schokolade wird gleichmäßig auf dem Kuchen verteilt und muss trocknen, bevor man mit der weißen Schokolade ein Spinnennetz aufmalt – am besten mit einem Spritzbeutel. Alternativ kann man sich auch ein Stück Backpapier nehmen und es so zusammenrollen, dass man ein spitzes Ende erhält. Zu guter Letzt kann man den Kuchen noch mit einer Weingummispinne verzieren. ah

Andere Länder, andere Sitten

  • Die Mexikaner versammeln sich am Morgen des 1. Novembers auf einem Friedhof zu einem Picknick, wo dann alle Speisen mit den Toten geteilt werden.
  • In den USA werden Häuser, Keller und Dachböden zu richtigen Gruselstätten und Spukhäusern umdekoriert. Unter dem Motto „Trick or Treat“ ziehen die Kinder um die Häuser. Bei Nicht- Aushändigung von Süßigkeiten kann es passieren, dass die Kinder im Rahmen des „Treaten“ das Haus des Geizigen mit Rasiercreme beschmieren oder mit Tomaten und Eiern bewerfen.
  • Die Kelten in Irland , Britannien und Nordfrankreich bezeichneten das Fest als Samhain, das bedeutet „Ende des Sommers“. Zu Halloween sollten alle Arbeiten rund um Haus und Hof getan worden sein, sodass der Abend vor Halloween ein erstmaliges Zusammentreffen nach der bäuerlichen Jahresarbeit (Aussaat und Ernte) mit der gesamten Gesellschaft darstellte.
  • In Wales und Schottland werden an diesem Fest Fackeln entzündet, um böse Geister fernzuhalten. sf

Happy Halloween!

Neues aus Mius Welt: Meine Hände haben sich in das Kissen verkrallt, ich halte es vor meinen Körper, um es jederzeit vor meine Augen zu reißen. Mein Schatz sitzt dabei nur grinsend neben mir. Ihr könnt es euch denken, wir gucken schön zur Geisterstunde einen Horrorfilm und nach diesen 90 Minuten voller Angst geht es ins Bett, wo mein Freund nach drei Minuten eingeschlafen ist und ich mit Herzrasen daliege und mich jedes kleinste Geräusch zusammenzucken lässt.
Warum tue ich mir das nur immer wieder an? Schon als Kinder saßen wir öfter am Lagerfeuer und haben uns Gruselgeschichten erzählt, später wurden es Pyjamapartys mit Horrorfilmen und Gläserrücken.
Ich habe mich schlaugemacht und Forscher nennen dieses Phänomen Angstlust, was man häufiger bei Gruppenaktivitäten findet. Nun, das kann ich wohl bestätigen, denn wie es so schön heißt: geteiltes Leid ist halbes Leid.
Gerade Realityfilme wie Paranormal Activity haben einen speziellen Reiz auf uns, denn bei diesen Filmen fühlen wir uns doch noch viel beteiligter am Spektakel. Ich bin nur jeden Morgen nach so einem Abend froh, aufzustehen und mir zu denken, ach ja, es war doch nur ein Film.
Ich wünsche euch in der nächsten Zeit angenehmes Gruseln.  Eure Miu

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