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Einfach treiben lassen

SNack Einfach treiben lassen

„Fernweh“ beschreibt im Deutschen den Wunsch zu reisen. Im englischsprachigen Raum gibt es dafür eine Bezeichnung, die der deutschen Sprache entlehnt ist: „Wanderlust“, gesprochen „Wonderlast“. Ziellos treiben, in Bewegung sein – darum geht es im Erstlingswerk der heimischen Hardrockband „Jabba’s Cortex“, das das Quartett soeben herausgebracht hat.

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„Wanderlust“: Marc Ebeling, Tim Littmann, Julius Becker und Kersten Nix alias „Jabba’s Cortex“ haben ihre erste CD eingespielt.

Quelle: pr.

Obernkirchen. Zusammengefunden haben die Musiker erst Anfang 2013. Damals haben Julius Becker (Gesang, E-Bass), Marc Ebeling (Schlagzeug) und Kersten Nix (E-Gitarre) zusammen mit Sänger René Noçon – der gerade bei „The Voice of Germany“ für Furore sorgt – ein Video aufgezeichnet. Das Spaßprojekt zündete durch, Tim Littmann (E-Gitarre) wurde dazugeholt, und fertig war die Band.

 Ihre Premiere in der Welt der Silberlinge haben sie als Konzept-Album angelegt. Es gibt einen roten Faden, der die Dinge verbindet. Das ist nicht nur deshalb erstaunlich, weil es so gar nicht der Mainstream-Praxis innerhalb der Musikbranche entspricht. Zumindest nicht im Bereich der populären Musik. Befördert von Download-Plattformen im Internet, bei denen sich heute jeder seine Songlieblinge herunterladen kann, stirbt der klassische Longplayer einen langsamen aber sicheren Tod. Die noch recht junge Rockband „Jabba’s Cortex“ möchte da nicht mitspielen. Ihrem Album merkt man die intensive Beschäftigung mit dem Thema an, musikalisch, textlich bis hin zur Auswahl des von Lisa Ruppert gestalteten Covers. In MP3-Zeiten ist das im allerbesten Sinne „alte Schule“.

 Apropos: „Jabba’s Cortex“ spielt Hardrock in zeitgemäßem Gewand. Was ja schon die Besetzung klarmacht – zwei Gitarren, Bass, Schlagzeug, Gesang obendrauf, ab geht die Luzie. Und wie. Bisweilen klingen in den Stücken Passagen an, die an die frühen Tage des Genres erinnern, etwa an Led Zeppelin oder Black Sabbath. Andere Abschnitte dagegen bieten das Brett von Black Stone Cherry oder Rage Against The Machine. Hardrock ist ein weites Feld. Jabba’s Cortex bestellt es in gekonnter Weise.

 Die Texte sind eine der Klammern, die insgesamt sieben Songs zum Konzeptalbum werden lassen. Sie alle stammen aus der Feder von Tim Littmann, und dieser erzählt eine Geschichte, die sich auf sieben Songs verteilt. Die Geschichte eines Mädels, das zu Hause unglücklich ist und die Welt für sich entdecken will. Da erlebt sie was, da passiert was mit ihr.

 „Wanderlust“ gibt es im Internet auf pulverfuzz.de. tm

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