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Komm und schnapp sie dir

SNack Komm und schnapp sie dir

20 Jahre, wer hätte das gedacht? Ich werde anscheinend wirklich langsam älter. Das war zumindest mein erster Gedanke, als ich hörte, dass meine Lieblingsfantasiewesen, die Pokémon, ihren 20. Geburtstag am Sonntag, 27. Februar, feiern.

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SNack. Die bunten, vielfältigen und niedlichen Pokémon jagte ich auf dem Gameboy, sammelte sie im Kartenformat und auf dem Sofa. In meinem Kinderzimmer war irgendwann kein Platz mehr zum Sitzen, da sich dort Glurak, Shiggy, Bisaflor, Evoli und viele, viele weitere Kuscheltiere tummelten. Die Nachmittage verbrachte ich häufig bei einem Schulfreund, da wir dort Ash Ketchum, bei seiner Mission, der größte Pokémon-Trainer der Welt zu werden, im Fernsehen zuschauten. 25 Minuten dauerte eine Folge, danach ging es in den Garten, wo wir spielten, dass es tatsächlich Pokémon gäbe.

Mir gehörte immer Glurak. Der große fliegende Drache, war meine Nummer eins. Bei den ersten Gameboy-Editionen rot und blau wählte ich stets Glumanda. Natürlich hatten auch die anderen beiden Start-Pokémon von Doktor Eich ihren Charme, aber sie konnten mein Herz nie erobern. Auch Pikachu, das wohl bekannteste Pokémon, konnte mich nie überzeugen – im Gegenteil, ich fand es immer äußerst nervig und konnte nicht verstehen, was Ash an der gelben Maus fand.

Ich habe festgestellt, dass die Familie der ursprünglich 150 Fantasiewesen im Laufe der Zeit ordentlich gewachsen ist. Laut Pokéwiki sind es inzwischen 721 Pokémon. Die Namen der 150 Wesen kannte ich damals auswendig, würde man mich heute einem Quiz unterziehen, hätte ich vielleicht hier und da meine Probleme. Alle 150 Pokémon zu sammeln, war damals auch noch möglich. 721 zu sammeln, stelle ich mir ein wenig schwieriger vor. Und sie dann auch noch alle zu trainieren – das benötigt wohl einige Stunden Spielzeit.

Die letzte Edition, die ich mir gekauft habe, war die Rubin. Danach endete meine Karriere als Pokémon-Trainerin. Doch laut www.chip.de haben die Pokémon-Entwickler ein neues Projekt. Es nennt sich Pokémon Go. Das Mobile-Game, dass die Pokémon-Welt realer werden lassen soll, als jemals zuvor, könnte auch die in mir schlummernde Trainerin wieder erwecken.

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