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Redakteur für zwei Wochen

Praktikum Redakteur für zwei Wochen

Noah Müller, Sophia Eix, Lea Gnoth, Vanessa Iselt und Kay Busche haben ihr Schulpraktikum bei den Schaumburger Nachrichten verbracht. Zwei spannende Wochen zwischen Umfragen und Interviews liegen hinter den Jugendlichen.

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Lea Gnoth (von links), Vanessa Iselt, Sophia Eix, Noah Müller und Kay Busche schlüpfen im Praktikum in die Rolle von Redakteuren.

Quelle: kil

Landkreis. Jeder hat schon mal Zeitung gelesen, doch wie genau die Nachrichten in die Zeitung kommen, wissen nur wenige. Wir haben einen Einblick in die Redaktion der Schaumburger Nachrichten werfen und neue Erfahrungen sammeln können. Unser zweiwöchiges Praktikum hat am 16. Januar begonnen. Gleich am ersten Tag haben wir einen Redakteur bei seinen Recherchen zum Thema Bahnhöfe begleitet. Dabei hat uns besonders positiv überrascht, wie wichtig unsere eigene Meinung gewesen ist und, dass wir mit in die Geschichte einbezogen wurden.

Umfrage über Converse-Sneaker

Jeden Montag gibt es eine Konferenz, bei der besprochen wird, was in der Woche ansteht und was auf jeden Fall in die Zeitung muss. Schon nach wenigen Tagen wurden uns einige Themen vorgestellt, zu denen wir eigenständig Informationen im Internet, per Telefon oder vor Ort recherchieren sollten. Neben dem Schreiben von kleinen Meldungen und Korrekturlesen der fertigen Berichte konnten wir auch selbst Interviews führen – zum Beispiel mit einer Mitarbeiterin vom „WAM“-Projekt. Das ist eine Kampagne in Schaumburg, die Jugendliche über Gefahren am Steuer aufklären soll. Zudem führten wir ein Interview mit einem Schiedsrichter und haben zum Thema Converse-Sneaker eine Umfrage unter Schülern gemacht. Warum? Die Marke gibt es dieses Jahr seit hundert Jahren. Unser Vorgehen konnten wir dabei selbst bestimmen.

Wir haben während des Praktikums viele unterschiedliche Menschen kennengelernt, von denen wir alle freundlich empfangen wurden. Schon nach dem ersten Arbeitstag wurden wir von allen als Teil des Teams angesehen. Wir saßen alle zusammen in einem Großraumbüro, in dem eine konzentrierte, aber lockere Stimmung herrschte.

Erste Angst verfliegt fast mit der Ankunft

Sobald eine Frage aufkommt, wird diese sofort von einem unserer Kollegen beantwortet. Bei so einem wichtigen Beruf, ist es nicht ungewöhnlich, dass wir zu Beginn unseres Praktikums etwas unsicher waren – schließlich sollte in der Zeitung nichts Falsches stehen, denn das wird von unzähligen Leuten gelesen. Außerdem hat man als Reporter viel Kontakt zu fremden Menschen, wie Polizisten, Sportlern oder Politikern. Allen, die ein ähnliches Praktikum oder sogar einen Job in dieser Branche anstreben, können wir sagen, dass diese Angst schon fast zeitgleich mit der Ankunft verfliegt.

Insgesamt können wir sagen, dass wir ein sehr erfahrungsreiches und spannendes Praktikum hatten, was durch die humanen Arbeitszeiten noch gestärkt wurde, da wir meist von 10 bis 17 Uhr in der Redaktion waren. Die Kollegen mussten noch viele Stunden mehr machen, bis 23.30 Uhr ist die Redaktion besetzt. Einem Beruf als Redakteur steht nun nichts mehr im Weg und wir sind bestens vorbereitet, nun richtig loszulegen.

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