Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Über die DLRG zum Traumjob

Alina Othmer berichtet Über die DLRG zum Traumjob

Sonne, Büro und immer wieder Wasser: Alina Othmer aus Horsten bei Bad Nenndorf hat in ihrem Jahr bei der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) viel erlebt. Im Juli endet ihr Bundesfreiwilligendienst bei den Lebensrettern – eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger gibt es noch nicht.

Voriger Artikel
Von Schülern für SN-Leser
Nächster Artikel
Starcraft statt Fußball

Alina Othmer

Quelle: pr.

SNack. Im Juli endet ihr Bundesfreiwilligendienst bei den Lebensrettern – eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger gibt es noch nicht.

Ursprünglich wollte Alina vor einem Jahr bei der Polizei ein duales Studium anfangen, jedoch musste die 18-Jährige aufgrund einer Absage kurzfristig umdenken. Sie entschied sich für den Bundesfreiwilligendienst (BFD): „Schon nach dem Vorstellungsgespräch hier war ich vollends davon überzeugt, dass mich dieser Schritt voranbringen wird. Jetzt kann ich sagen: Ich habe mich hier weiterentwickelt.“

Zusage im zweiten Anlauf

Und mit ihrer Einschätzung liegt Alina richtig. Bereits im zweiten Anlauf bekam sie eine Zusage von der Polizei in Niedersachsen. Nachdem die frisch gebackene Abiturientin allerdings vor einem Jahr noch keinen Erfolg mit ihren Bewerbungen bei der Polizei hatte, stand für sie fest: Mit dem Bundesfreiwilligendienst soll es weitergehen. „Ich wollte unbedingt zu einer Hilfsorganisation. Schließlich soll der Dienst meine Chancen auf einen Platz in einer Akademie verbessern.“ Die DLRG kam ihr da gerade recht, mit ihrer Nähe zu „Blaulichtthemen“.

Verschiedene Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten und ansprechende Arbeitsbedingungen haben ihre Entscheidung bekräftigt: „25 Tage im Jahr für Fortbildungsmaßnahmen sind schon eine tolle Sache. Dazu kamen noch drei Wochen Rettungsdienst an der Küste. Aber auch Gleitzeit und die allwöchentliche Chance, zwei Mal kostenfrei schwimmen zu gehen, sind toll.“

Schwimmen und Wasser standen in ihrer Zeit bei der DLRG immer im Vordergrund. Als Unterstützung half sie in der Stabstelle „Zentraler Wasserrettungsdienst Küste“ bei der personellen Besetzung der Wachstationen. Zu ihren Aus- und Fortbildungen gehörte unter anderem, dass sie das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen (DRSA) absolvierte.

Viel Spaß in der Gemeinschaft

Ihr schönstes Erlebnis bei der DLRG verbindet sie ebenfalls mit Wasser: „Die Fachausbildung zum Wasserretter auf Wangerooge war der Höhepunkt.“ Auch wenn sie schon um sechs Uhr raus und vor dem Frühstück ins Wasser musste. „In der Gemeinschaft hat das Wochenende sehr viel Spaß gemacht.“ Nicht nur die Ausbildung zum Wasserretter stand auf der Agenda ihres freiwilligen Jahres bei der DLRG, auch die Sanitäterausbildung hat sie nun in ihrem Lebenslauf stehen.

Alina will sich über ihren Bundesfreiwilligendienst hinaus bei der DLRG engagieren: „Deshalb habe ich mich für den Sommer bei den Kollegen gemeldet, um fünf Wochen lang bei den Kindergartentagen bundesweit den Kleinen die Baderegeln sowie das Verhalten am und im Wasser näherzubringen.“

Die Freude über die Zusage von der Polizei ist bei der 18-Jährigen noch immer groß, sie denkt gern an das Vorstellungsgespräch zurück: „Beim zweiten Versuch haben sie mir bestätigt, dass ich einen deutlichen Fortschritt gemacht habe. Ab Spätsommer geht es los.“  

Alinas Stelle im DLRG-Bundeszentrum in Bad Nenndorf ist ab August frei, Interessierte finden im Netz weitere Informationen zum BFD: www.dlrg.de/bfd. r

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben