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Verständigung mit Händen und Füßen

SNack Verständigung mit Händen und Füßen

Deniz Bilgen und Jeremy Meier haben ein Praktikum in der Notunterkunft für Flüchtlinge in der Prince Rupert School in Rinteln angemeldet.

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Deniz Bilgen (links) und Jeremy Meier machen ein Praktikum in der Notunterkunft für Flüchtlinge in der Prince Rupert School in Rinteln.

Quelle: jak

Rinteln. „Ich wollte etwas machen, wo ich wirklich helfen kann“, erklärt der 18-Jährige Bilgen seine Wahl.
Dabei ist das Praktikum wohl nicht anders, als in andern Betrieben auch. „Wir machen das, worauf keiner Lust hat“, meint Jeremy. Einsortieren von Waren und Spenden, Hilfsarbeiten für den Hausmeister, Kaffeekochen und Erstellen von Excel-Tabellen.

Jeremy erzählt, dass er nur ein recht diffuses Bild der hier lebenden Menschen hatte, bevor er in der Unterkunft in täglichem Kontakt mit den Schutzsuchenden stand.
Mit Händen und Füßen, einem Mischmasch aus Englisch, Deutsch und Türkisch, kommuniziere man mit den Flüchtlingen. Eine ganze Reihe sind selbst im Alter der beiden Praktikanten. „Ja, mehr Sonne und WLAN, das wünschen sich viele“, sagt Deniz. Für zahlreiche Flüchtlinge ist das Internet die einzige Möglichkeit, sich mit ihren Verwandten in der Heimat zu verständigen.

Deniz hatte über seine Eltern, die in der Flüchtlingshilfe tätig sind, und über den TSV Krankenhagen, wo Flüchtlinge in seiner Mannschaft spielen, bereits Kontakt zu den Neuankömmlingen in Rinteln.
Das sei auch der Grund gewesen, wieso er sich in der Prince Rupert School engagieren wollte. „Und vielleicht schaut am Ende ja ein Wochenendjob bei raus“, meinen die Jungs. jak

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