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Von Breakdance bis Popping

Stadthagen / "Streetdance"-Kurs Von Breakdance bis Popping

„Nicht so steif wie Ballett“ und „nicht so locker und lässig“ wie Hip-Hop. So beschreiben die jungen Tänzerinnen den „Streetdance“-Kurs, den Mirja Hitzemann in Stadthagen anbietet.

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Auch kraftvolle und klare Bewegungen gehören zum „Streetdance“.

Quelle: kil

Stadthagen (kil). Jede Woche tanzen und schwitzen dort zahlreiche Jugendliche vor der großen Spiegelwand. SNack hat dem Tanzstudio „Streetdanceroom“ einen Besuch abgestattet.

 Schnell, rhythmisch, mal laut, dann wieder leise. Unter der Leitung von Hitzemann tanzen die Mädchen Choreografien, unter anderem zu einem Song von „Beyoncé“. Der Mix aus mehreren Stilrichtungen kommt bei den Jugendlichen gut an. Maja (13) hat zuerst Hip-Hop getanzt und ist dann zum „Streetdance“ gewechselt – „das hat einfach mehr Power“, sagt die 13-Jährige, anders als beim „eher lässigen“ Hip-Hop-Tanzen. Die lockere Atmosphäre finden auch die anderen gut, Emily (12) mag die Musik, zu der die Mädchen tanzen.

 Auch die 14-jährigen Tänzerinnen Mey, Chantal, Stefanie und Yanen mögen den Mix der Tanzstile, der Breakdance, Hip-Hop, Popping und andere Stile vereint. Zusammen haben sie bereits bei „Dees Dance Competition“ mitgemacht und sich den dritten Platz erkämpft. So richtig schwer gefallen sei ihnen „Streetdance“ nicht. Besonders anstrengend finden einige der Mädchen die „Breakdance“-Elemente. Aber auch sonst komme man ganz schön ins Schwitzen.

 Dass das Tanzen nicht so einseitig ist, ist Tanzlehrerin Mirja Hitzemann, die selbst lange in Hannover getanzt hat, sehr wichtig. Ihre Leidenschaft für das Tanzen überträgt sich auch sichtbar auf die Jugendlichen. „Solange ich denken kann, höre ich gern Hip-Hop Musik, und so fing auch meine Leidenschaft zum Tanzen an“, schreibt sie auf ihrer Homepage. Außer „Breakdance“ hat sie durch Workshops auch andere Tanzarten wie „Popping“ und „Newstyle“ kennengelernt. Das Endergebnis dieses Stil-Mixes kann man jetzt bei den Tänzen der Jugendlichen sehen. Mal schneller und härter, mal mehr „ladylike“ – „was sich die Mädels gerade wünschen“, erzählt Hitzemann.

 Wer Lust hat, selbst einmal „Streetdance“-Luft zu schnuppern, kann einfach mal beim Tanzstudio vorbeischauen, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Bisher sind überwiegend Mädchen, aber auch einige Jungs dabei.

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