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Von Schülern für SN-Leser

Projekt der Schule Am Schlosspark Von Schülern für SN-Leser

Mitte April hat die Stadthäger Oberschule am Schlosspark ihr 25-jähriges Bestehen gefeiert: unter anderem mit einer Projektwoche und einem abschließenden Tag der offenen Tür.
In unserer Ausgabe vom 29. April haben wir auf zwei Sonderseiten einige Projekte vorgestellt: mit Texten, die allesamt von beteiligten Schülern verfasst wurden. Jedoch konnten dort aus Platzgründen nicht alle Beiträge erscheinen. Die „überzähligen“ Texte veröffentlichen wir deshalb an dieser Stelle online.

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Stadthagen. Anne Frank (zum Ersten)
Von Jessica Rein
Ich bin 16 Jahre alt, gehe auf die Schule am Schlosspark und habe dort am Projekt „Anne Frank“ teilgenommen, in dem wir viel über das Leben als Jüdin in der NS-Zeit erfahren haben.
Anneliese Marie Frank wurde am 12. Juni 1929 in Frankfurt am Main geboren. 1934 floh sie mit ihrer Familie in die Niederlande, um der Verfolgung durch die Nationalsozialisten zu entgehen. 1942 versteckten sie sich im Hinterhaus der Firma des Vaters, um dem Holocaust zu entgehen. Dort hielt sie ihre Erlebnisse und Gedanken in einem Tagebuch fest, das nach dem Krieg von ihrem Vater veröffentlicht wurde.
Das Projekt war sehr abwechslungsreich. Wir haben ein Quiz gemacht, das man auch am Tag der offenen Tür bearbeiten konnte. Wir haben Plakate erstellt und waren im Kino in Hannover, um uns den Film „Anne Frank“ anzuschauen. Das Projekt hat mir sehr viel Spaß gemacht, denn es war Interessant zu sehen, wie das Leben einer jüdischen Familie war, die sich vor den Nazis verstecken musste.
Anne Frank (zum Zweiten)
Von Tugba, Mirkan, Jascha und Ruslan aus der Klasse 9.5
Anlässlich unserer Projektwoche vom 12. bis 14. April durften wir drei Projektwünsche aufschreiben und diese abgeben. Anschließend wurden wir in eines dieser drei Projekte eingeteilt.
Am Dienstag begann der Unterricht wie immer um 7.55 Uhr. Am ersten Tag erzählte uns unsere Projektleiterin, wer Anne Frank war und was wir über sie wissen sollten. Dazu machten wir ein Quiz.
Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Zug nach Hannover, um uns dort im Kino den Film „Anne Frank“ anzusehen. Dafür sollten wir Geld und eine Einverständniserklärung am vorherigen Tag abgeben.
Am letzten Tag der Projektwoche redeten wir über den Film. Wir diskutierten darüber, wer die Hauptfiguren waren und wie wir die Schauspieler fanden.
Zudem verbrachten wir unsere Zeit mit dem Anfertigen von Plakaten. Diese handelten von Ländern und ihren Krisen. Nachdem jeder fertig war, lagerten wir die Plakate in einem anderen Raum.
Am Tag der offenen Tür veranstalteten wir ein Quiz. Wer mitmachen wollte, musste 50 Cent bezahlen und möglichst viele Fragen richtig beantworten. Zu gewinnen gab es zwei Kinotickets für den Film „Anne Frank“.
Ich finde die Projektwoche an der Schule am Schlosspark sehr gut, da man mit anderen Schülern arbeiten kann. Zudem lernt man neue Lehrer und Schüler kennen.
Mehrsprachige Schilder
Von Ahin El-Khabour
Mein Name ist Ahin El-Khabour. Ich komme aus der Schule am Schlosspark. Ich war in dem Projekt „Mehrsprachige Schilder“. In dem Projekt ging es um Schilder mit verschiedenen Sprachen. Es waren 35 Schüler von der fünften bis zur zehnten Klasse in diesem Projekt.
Als erstes haben wir über die Sprachen geredet. Dann haben wir die vier Sprachen Arabisch, Kurdisch, Albanisch und Türkisch genommen, die in den Gruppen gesprochen werden. Anschließend haben wir Gruppen eingeteilt.
Es waren sechs Gruppen. Es gab Schüler, die ein oder zwei Sprachen außer Deutsch und Englisch können. Das Projekt ist neu. Früher gab es dieses Projekt nicht. Die Schüler haben Plakate gemacht und die Schilder aufgehängt.
Das Projekt mit Herrn Brinkmann und Frau Kokoszka dauerte drei Tage. Anschließend war am 15. April der Tag der offenen Tür, an dem wir Schulführungen gemacht haben. Ich finde all dies sehr wichtig für die Schüler, die noch nicht Deutsch können: Das ist wie eine Hilfe.
Das Projekt hat sehr viel Spaß gemacht. Ich habe das Arabische und Kurdische vermisst, weil ich aus Syrien komme und mit den beiden Sprachen aufgewachsen bin.
Meine entspannte Projektwoche
Von Rinesa Popaj
Bei der Projektwoche der der Schule am Schlosspark habe ich am Projekt „Mit Wellness in den Frühling“ teilgenommen. Am ersten Tag ging es los mit dem Vorstellen, und danach liefen wir in die Turnhalle, damit wir uns etwas näher kennenlernen konnten.
Nach dem Sport ging es dann ganztägig um das Thema ,,Hand- und Nagelpflege‘‘. Wir bildeten Gruppen, und jeder holte seine Sachen raus, die er zum Thema von zuhause mitgebracht hatte.
Von Nagellacken bis zu Handcremes war alles vorhanden. Wir erstellten ein Handpeeling, feilten uns die Nägel und lackierten sie.
Am nächsten Tag ging es dann um die Gesichtspflege und ums Schminken. Manche trugen sich Gesichtsmasken auf, andere schminkten sich oder ließen sich schminken.
Am dritten und letzten Tag ging es am Morgen zu einem entspannten Fitnesslauf auf dem Wall zusammen mit unseren Lehrerinnen Frau Kiel und Frau Strecker. Danach drehte sich alles um unsere Haare. Unsere Lehrerinnen hatten drei Schülerinnen aus einer anderen Schule organisiert, die etwas mehr Erfahrung zum Thema Frisuren und Haare besaßen. Nebenbei wurden von einer Gruppe Pfirsich-Mango- und Erdbeer-Banane-Smoothies hergestellt.
Am Freitag war dann der Tag der offenen Tür. Dort konnten Eltern, Geschwister und Verwandte unsere Schule und unsere Projekte besichtigen. Ich finde, die Projektwoche ist eine sehr gute Abwechslung zum normalen Unterricht und immer sehr interessant.
Schwimmen
Von Hakan Soysal, Iker Karateke und Cedric Hartwig
Wir waren während der Projektwoche vom 12 bis 14. April im Tropicana Stadthagen. Dort sind wir mit unserer Projektleiterin von 8 bis 12 Uhr geschwommen. Zwischendurch hatten wir zwei kleine Pausen, die wir zum Essen und Trinken nutzen konnten.
Insgesamt übten 14 Schüler aus den Jahrgängen 7, 8 und 9 im Schwimmerbecken das Kraulen. Tauchen und Staffel-Schwimmen waren ebenfalls Bestandteile des Projekts.
Wenn die Bahnen des Schwimmerbeckens durch andere Klassen belegt waren, mussten wir ins Strudelbecken, das sich neben dem Schwimmerbecken befindet. Am Ende durften wir rutschen. Dieser Ablauf wiederholte sich auch an den weiteren Tagen der Projektwoche.

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