Liekwegen (gus). Der Sülbeckerbrand ist nach Worten des Gemeindedirektors, Rolf Harmening, unterschiedlich defekt. Zwar sei eine Sanierung in einem Rutsch wünschenswert. An der Notwendigkeit ließ Harmening keinen Zweifel. Bereits der Bauausschuss hatte entsprechend tendiert.
Doch aufgrund des Straßenzustands soll der Sülbeckerbrand ab der Hausnummer 9 und der südliche Teil der angrenzenden Bergstraße bis zur Liekweger Straße repariert werden. Ob das Geld selbst für diesen Abschnitt ausreicht, ist indes unsicher, fügte Thomas Künzel (Grüne) hinzu.
Er wünschte sich eine erneute Debatte, falls die Kosten die veranschlagten 51 000 Euro überschreiten. Dies verneinte Christiane Reckmann (SPD), ein möglicher Überschuss tauche im Nachtragshaushalt auf, nur bei enormen Überschreitungen – Reckmann nannte 100 000 Euro - müsse der Gemeindedirektor die Notbremse ziehen. Der Beschluss zur Straßensanierung fiel bei der Enthaltung Künzels einstimmig aus.
Bislang hatte die Gemeinde rund 20 000 Euro für Straßenbauarbeiten ausgegeben. Daraus ergibt sich eine verfügbare Summe von 51 000 Euro. Wolfgang Hoppe (CDU), Vorsitzender des Bauausschusses, hatte angeregt, dass etwas Geld für mögliche Schäden infolge des Hochwassers zurückgelegt wird.
Aber auch aus seiner Sicht sei eine Sanierung des Sülbeckerbrands dringend erforderlich. Heike Kording (SPD) wünschte sich zudem, dass etwas Geld fürs Stopfen von Löchern im Mühlengrund übrig bleibt.
Im Zuge der Bauarbeiten soll nicht nur eine neue Fahrbahndecke aufgetragen werden. Auch Maßnahmen zum besseren Ablauf von Regenwasser waren von den Mitgliedern des Bauausschusses bei einer Ortsbesichtigung im Vorfeld der Ratssitzung befürwortet.
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