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Arbeiten am Fürstenbrunnen

Viel auf dem Plan Arbeiten am Fürstenbrunnen

Die hölzernen Begrenzungsanlagen und Geländer am Fürstenbrunnen in Wendthagen sind marode und müssen vollständig erneuert werden. Und das ist nicht die einzige Aufgabe, die die Mitglieder des Verkehrsvereins Wendthagen-Ehlen im kommenden Jahr in Angriff nehmen wollen.

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Peter Langemeier (von rechts), Manfred Schniedermeier und Enkel Max, Wulf Bertram und Wilfried Röbke bauen die Karl-Ernst-Brücke neu auf.

Quelle: pr

Stadthagen. Eigentlich sollten die Arbeiten am Fürstenbrunnen bereits 2016 erfolgen, teilt Wolfgang Krumsiek mit. Doch weiter erklärt der Vorsitzende des Vereins, wegen Aufforstungsarbeiten durch das Kreisforstamt sei die Tätigkeit zurückgestellt worden. Krumsiek: „Es bestand die Gefahr, dass dabei die neuen Geländer beschädigt werden.“
Die zwei Quellen des Fürstenbrunnens sind im 19. Jahrhundert erschlossen worden. Einst dienten sie laut Krumsiek der Wasserversorgung des südlichen Teils von Wendthagen. Heute holt an den Quellen zwar niemand mehr Wasser – Trinkwasserqualität habe es aber nach wie vor. Das zeigten regelmäßig die jährlichen Untersuchungen des Wassers durch den Verein. Ansonsten sei der Fürstenbrunnen ein Wanderziel und eine Sehenswürdigkeit.
Weiterhin hat der Verein im just vergangenen Jahr Brücken instandgesetzt. Komplett erneuert wurde die Karl-Ernst-Brücke, die einen Wanderweg am Waldrand des Uhlenbruchs über den Schleplingsbach leitet. Die Brücke ist nach ihren ursprünglichen Erbauern Karl Ebeling und Ernst Homburg benannt.

Areal an Schwefelquelle erneuert

Weiterhin wurde das Areal um das Wassertretbecken an der Schwefelquelle erneuert. Sandsteinplatten mussten nach heftigen Regenfällen neu verlegt werden. Die Holzbrücken und die Schwefelquellenüberdachung wurden einer Grundreinigung unterzogen. Darüber hinaus erhielt die Sitzgruppe „Pilgersruh“ am Feuerwehrhaus zwei Tische und vier Sitzbänke.
Regelmäßig müssen die Hinweisschilder der Wanderwege überprüft werden. Krumsiek: „Das sind immerhin 60 Standorte mit fast 200 Schildern.“ Die Wege müssten teilweise freigeschnitten werden, die Schilder gesäubert, das Holz nachgeschnitten und die Standsicherheit überprüft werden.
Derzeit plant der Verkehrsverein seine Veranstaltungen 2017. Darunter ist der 33. Schaumburger Wandertag im Herbst, der für den Sportkalender des DLV angemeldet werden muss. Außerdem müssen die Medaillen dafür bestellt werden. Zudem lädt der Verkehrsverein zu zwei Themenwanderungen ein, deren Termine in den SN bekannt gegeben werden. Auch die Sonnenwendfeier soll wieder stattfinden.
Krumsiek hofft auf eine rege Teilnahme an den Veranstaltungen. „Wenn dann auch noch der eine oder andere Teilnehmer dem Verein beitritt, haben wir einen zusätzlichen Beweis für unseren Erfolg“, findet der Vorsitzende.  sk

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