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Auf dem Prüfstand

Feuerwehren proben Ernstfall Auf dem Prüfstand

Über eine solch große Teilnahme hat sich der Obernwöhrener Ortsbrandmeister Boris Krumsiek gefreut: Insgesamt 76 Einsatzkräfte und 17 Autos haben am Mittwoch an der allgemeinen Stadtübung an der Grundschule in Obernwöhren teilgenommen.

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Von der Hubrettungsbühne aus soll ein Übergreifen der Flammen verhindert werden.

Quelle: rg

Obernwöhren. Zu den sieben beteiligten Ortsfeuerwehren gehörten neben Obernwöhren und Reinsen auch die Kameraden aus Krebshagen-Hörkamp-Langenbruch, Wendthagen-Ehlen, Enzen und Probsthagen sowie eine Alarmgruppe aus Stadthagen.

„Es wurde angenommen, dass im Anbau der Schule mit dem Bürobereich ein Kopierer heiß gelaufen ist“, erklärte Krumsiek. „Zwei Personen befanden sich im Haus und mussten über ein Fenster gerettet werden, da der Fluchtweg versperrt war.“ Weiter wurde simuliert, dass die geretteten Personen angaben, dass sich noch der Hausmeister im Gebäude befinden würde. So wurden sechs Atemschutztruppen zur Personensuche in die Grundschule geschickt.

Als Erstes am Einsatzort waren die Brandbekämpfer aus Wendthagen-Ehlen, zu diesem Zeitpunkt sei das Feuer schon bis zum Dach durchgedrungen und die Aufgabe lautete, ein Überflammen zum Altbau der Schule zu verhindern.

Da zwei Hydranten nicht funktionstüchtig waren, so Krumsiek, musste die Wasserversorgung zusätzlich über die Bornau, die neben dem Gebäude entlang fließt, veranlasst werden. Hierfür wurden viele Einsatzkräfte benötigt.

„Wie schnell die Einsatzkräfte vor Ort sein können und wie gut alle Aufgaben abgedeckt werden, wollten wir mit der Übung überprüfen“, erläuterte Krumsiek. Ein Hindernis seien die zahlreichen, auf dem Schulhof abgestellten Autos gewesen. Zu dem Zeitpunkt der Übung fand in der Turnhalle ein Mutter-Kind-Turnen statt. Der Ortsbrandmeister wies darauf hin, dass das Parken auf dem Schulhof nicht gestattet ist. Übungen wie diese würden Bürgern auch verdeutlichen, was das Falschparken für Konsequenzen bei einem Rettungseinsatz haben kann. vr

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