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Bau des Löschteichs verzögert sich weiter

Wendthagen Bau des Löschteichs verzögert sich weiter

Die Herrichtung des geplanten Löschteichs im Wendthäger Ortsteil Ehlen zieht sich weiter hin. Der Grund: Die Stadtverwaltung musste das Ingenieurbüro wechseln. Auch die Kosten könnten steigen.

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Der Privatteich an der Ehler Straße soll künftig als Löschwasser-Reservoire dienen.

Wendthagen. Wie Martin Opfermann von der Stadtverwaltung im Ortsrat mitteilte, hatte sich das Ingenieurbüro, das die Ausschreibung gewonnen hatte, danach über viele Wochen nicht geregt. Letztlich beschloss die Verwaltung, mit einem anderen Fachbüro zusammenzuarbeiten, das derzeit mit den vorbereitenden Untersuchungen beginnt. Es gelte grundlegend zu eruieren, zu welchen Bedingungen aus dem Gewässer ein Löschteich mit DIN-Norm herzustellen ist.

„Jetzt zögert sich das Projekt noch weiter hinaus, das ist sehr ärgerlich“, entfuhr es Rudi Schift (CDU). „Dass ein Ingenieurbüro gewechselt werden muss, kann mal passieren, aber das darf nicht dazu führen, dass die Sache auf die lange Bank geschoben wird“, mahnte Ortsbürgermeisterin Ulrike Koller (SPD) an.

Wilfried Langemeier (SPD) berichtete von einem Schreiben der Stadtverwaltung, nach dem aktuell von Kosten in Höhe von 44.000 Euro ausgegangen wird. Dem widersprach Opfermann nicht. Noch im Februar war mit lediglich 35.000 Euro kalkuliert worden.

Langemeier wies auf eine weitere Schwierigkeit hin: Der Teich sei mit einer Tonschicht ausgeschlagen. Müsse das Gewässer ausgebaggert werden, um das nach DIN-Vorgaben für einen Löschteich erforderliche Wasservolumen zu erreichen, könnte das die Tonschicht zerstören. Dass der Teich ausgehoben werden muss, ist unstrittig. Die Frage ist, in welchem Ausmaß. Das soll nun das Ingenieurbüro eruieren, kündigte Opfermann an.

Sollte die Zerstörung der Tonschicht unvermeidlich sein, warf Jörg Ostermeier (CDU) ein, müsse eventuell eine Folie eingezogen werden. „Dann sind wir schnell bei den 60000 Euro, die ursprünglich mal für die Herrichtung des Löschteichs kalkuliert worden waren“, befürchtete er. Werner Lampe (SPD) zeigte sich genervt: „Es dauert alles länger und wir schieben Geld hin und her.“ ssr

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