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Dorferneuerungsplan mündet in seine letzte Phase

Probsthagen / Ersatz Dorferneuerungsplan mündet in seine letzte Phase

Das 2003 gestartete Dorferneuerungsprogramm in Probsthagen mündet in seine letzte Phase ein. Dabei geht es um moderate Veränderungen an der innerörtlichen Lüdersfelder Straße und um die Modernisierung von Straßenlampen.

Probsthagen (ssr). Ursprünglich hatte der städtische Dorferneuerungsplan einen Rückbau der Lüdersfelder Straße vorgesehen. Der Arbeitskreis Dorferneurung unter Vorsitz von Ortsvorsteherin Ursula Schweer (CDU) hat aber nun empfohlen, darauf zu verzichten. Buntes Pflaster, Verschwenkungen und andere Einbauten seien aufgrund der geringen Verkehrsdichte nicht nötig, hieß es. Tempo 30 werde auch so in aller Regel eingehalten. Zudem solle der landwirtschaftliche Verkehr mit seinen großen Geräten möglichst nicht beeinträchtigt werden.

Insofern solle die Fahrbahn unverändert bleiben, so der Arbeitskreis. Um das Dorfbild zu verschönern, sollen an der westlichen Straßenseite lediglich zwölf schmalkronige Hain- oder Rotbuchen gepflanzt werden. Der Abstellplatz für drei Glascontainer wird „mit dorfgerechtem Pflaster ausgestattet“.

Die drei alten Peitschenlampen zwischen dem Beginn der Tempo-30-Zone und dem Kümmelkamp sollen nach den Vorstellungen des Arbeitskreises durch moosgrüne Pilzleuchten ersetzt werden. Dasselbe gilt für 34 weitere Laternen im Dorf. Ausdrücklich wünschen sich die Probsthäger dafür Natriumdampfleuchtmittel und nicht LED-Beleuchtung. „Die erstgenannte Variante gibt ein schönes gelbes Licht“, sagte Schweer.
Insgesamt kosten diese Bauvorhaben 54 000 Euro, 50 Prozent davon sind aus dem Dorferneuerungsfonds des Landes zu erwarten. Der Planungs- und Bauausschuss des Rates hat am Donnerstag Abend empfohlen, die Vorstellungen des Arbeitskreises umzusetzen.

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