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Ein Teich bietet Rettung

Wendthagen-Ehlen / Ortsrat Ein Teich bietet Rettung

Das seit langer Zeit bestehende gravierende Problem der Löschwasserversorgung im Wendthäger Ortsteil Ehlen ist gelöst.

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Der Privatteich an der Ehler Straße soll künftig als Löschwasser-Reservoire dienen. 

Quelle: pr.

Von Stefan Rothe

Wendthagen-Ehlen. Die Stadt ist jetzt befugt, einen in Privatbesitz befindlichen Teich an der Ehler Straße als Löschwasser-Reservoire zu nutzen. Das hat Sebastian Hagedorn vom Fachbereich Bürgerdienste während der Sitzung des Ortsrates Wendthagen am Dienstagabend mitgeteilt.

Nach der Sitzung des Ortsrates im Frühsommer, in der die Wogen der Verärgerung über das fehlende Löschwasser zum wiederholten Male übergeschwappt waren (wir berichteten), habe die Stadtverwaltung „unverzüglich“ Verhandlungen mit den Eigentümern des Teiches aufgenommen, berichtete Hagedorn. Mitte August sei dann ein Vertrag über die Nutzungsrechte der Stadt zur Entnahme von Löschwasser zustande gekommen.

Der Teich ist nach Angaben Hagedorns 160 Quadratmeter groß und 80 Zentimeter tief. Die Stadt verpflichte sich, das Gewässer so herzurichten und zu unterhalten, dass es stets den Kriterien eines Löschwasserteiches entspricht.

Zur Erledigung dieser Arbeiten hat sich die Stadthäger Ortsgruppe des Technischen Hilfswerkes (THW) bereit erklärt. Deren Vorsitzender Detlef Schröter ist auch Mitglied im Ortsrat. Schröter (CDU) zeigte sich über den Zustand des Teiches sehr erfreut. Das Gewässer sei nicht zugewuchert, und man müsse es auch nicht ausbaggern. Notwendig sei lediglich, eine bis zu 40 Zentimeter hohe Laubschicht auszusaugen. Das sei aber ohne großen Aufwand leistbar. Die Tiefe des Teiches könne somit auf 1,20 Meter erhöht werden, erklärte Schröter. Das Aussaugen müsse dann etwa alle fünf Jahre wiederholt werden.

Ortsbürgermeisterin Ulrike Koller (SPD) lobte Hagedorn für dessen „hervorragende Arbeit“. Die Verhandlungen mit den Eigentümern des Teiches seien „weiß Gott nicht leicht gewesen“, so Koller. Es seien mehrere Termine nötig gewesen.

Namens der SPD begrüßte es deren Fraktionssprecher Siegfried Voigt, „dass eine Vertragslösung jetzt doch so kurzfristig zustande gekommen ist“. Jörg Ostermeier (CDU) forderte, der Teich müsse „schnellstmöglich hergerichtet werden“.

Wegen der mangelhaften Löschwasserversorgung in Ehlen hatte es ein jahrelanges Tauziehen zwischen dem Ortsrat und der Stadtverwaltung gegeben. Dabei ging es auch um unterschiedliche Auffassungen über die Leistungsfähigkeit der dortigen Hydranten.

Eine Großübung im Frühsommer hatte zweifelsfrei ergeben, dass die Versorgung unzureichend war. Danach steuerte man entschlossen die Lösung mit dem Teich an.

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