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Feuerwehr bemängelt Zuteilungsquote zum NABK

Ausbildungsstau befürchtet Feuerwehr bemängelt Zuteilungsquote zum NABK

Die Ausbildungssituation für die Nachwuchskräfte macht den Feuerwehren zu schaffen. Das haben deren Spitzen von Stadt und Landkreis bei der Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Probsthagen erneut festgestellt.

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Stadtbrandmeister Rolf Bruns (von rechts) freut sich über die Beförderungen von Martin Hartmann, Uwe Jennemann und Stefan Auhage zu Löschmeistern.

Quelle: bab

Probsthagen. Die unbefriedigende Zuteilungsquote zum Ausbildungszentrum NABK (Niedersächsische Akademie für Brand- und Katastrophenschutz) in Celle haben sowohl Stadtbrandmeister Rolf Bruns als auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Dirk Hahne bemängelt. An der Akademie in Celle können wegen Personalmangels nicht ausreichend Lehrgänge für Feuerwehrleute angeboten werden.

 „Der Innenminister hat Besserung gelobt“, sprach Hahne den Engpass bei der Ausbildung an, aber die Zuteilungsquote „ist noch lange nicht zufriedenstellend“. Hahne befürchtet bei der Qualifikationsrate einen „Verzug von fünf Jahren“. „Lücken werden sich auftun“, warnte er.

 Dennoch konnte die Probsthäger Wehr mit ihren 23 aktiven Mitgliedern selbstbewusst auf die eigenen Reihen schauen. Der 30-jährige Ortsbrandmeister Stefan Auhage hat mit der erstmaligen Leitung der Jahresversammlung nicht nur die Feuertaufe bestanden, sondern ist darüber hinaus zum Löschmeister befördert worden. Dessen Stellvertreter Uwe Jennemann hat die Gruppenführerausbildung abgeschlossen und darf sich nun ebenfalls Löschmeister nennen, ebenso wie Martin Hartmann.

 Aus Auhages Bericht ging hervor, dass die Probsthäger Wehr die Standards bei der technischen Fortbildung in einigen Bereichen weiter erhöhen konnte. Im sogenannten Bahnerden, dem Erden von elektrischen Bahnanlagen, konnten Mitglieder ausgebildet und nachgeschult werden. Mit der Sprechfunk- und Digitalanlagenausbildung ist die Feuerwehr ebenfalls beschäftigt gewesen. Hinzu kamen Lehrgänge, Übungen und Wettbewerbe. „Wir haben uns auf den Erstfall vorbereitet“, lies der Ortsbrandmeister durchblicken, dass die Feuerwehr trotz einer überschaubaren Zahl von Einsätzen ein arbeitsreiches Jahr hinter sich hat.

 Vorweisen kann Probsthagen auch eine Jugend- und eine Kinderfeuerwehr, deren Leiter Tobias Auhage und Jana Müller ebenfalls berichteten.

 „Ich freue mich, dass wir eine starke Feuerwehr haben“, sagte Probsthagens Ortsvorsteherin Ursula Schweer. Merve Neumann-Tietzer, Stadthagens stellvertretende Bürgermeisterin, war erstaunt über das, was die Feuerwehr in dem Ortsteil auf die Beine stellt. „Ich bin beeindruckt, wie viel Energie hier gezeigt wird.“ Kompetenz sei ein wichtiger Sicherheitsaspekt, betonte Neumann-Tietzer mit Blick auf die Ausbildung. „Die Zeit, die Sie in ihre Arbeit stecken, ist nicht hoch genug anzusetzen“, lobte sie die Mitglieder.

 Für 40 Jahre aktiven Dienst wurde Karl-Heinz Bergmann geehrt und für 50 Jahre Mitgliedschaft Wilhelm Bruns und Friedrich Ehlerding.  bab

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