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Feuerwehrbedarfsplan muss erstellt werden

Ausbau vorerst aufgeschoben Feuerwehrbedarfsplan muss erstellt werden

Der von der Ortsfeuerwehr Reinsen für dringend erforderlich gehaltene Ausbau des örtlichen Feuerwehrgerätehauses wird aufgeschoben.

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Der Reinser Ortsbrandmeister Nils Langhorst zeigt die provisorische Unterbringung einer der beiden Fahrzeuge der Ortsfeuerwehr.

Quelle: rg

Reinsen. Zuvor soll nämlich ein stadtweiter Feuerwehrbedarfsplan erstellt werden. Das hat der Ausschuss für Sicherheit und Ordnung des Rates in seiner vor Ort abgehaltenen Sitzung am Mittwochabend einmütig empfohlen.

Eine Maßnahme soll freilich so zeitnah wie möglich umgesetzt werden. Dabei handelt es sich um den Einbau einer Abgasabsauganlage. Diese ist zwingend erforderlich, weil sich der Umkleidebereich zusammen mit einem Dieselfahrzeug in der Fahrzeughalle befindet.

Die mögliche Erfüllung weiterer Forderungen der Ortsfeuerwehr wird allerdings noch auf sich warten lassen. Dabei geht es zum einen um die räumliche Abtrennung einer beheizbaren Umkleidezone von der Fahrzeughalle inklusive eines für Frauen abgegrenzten Bereichs. Zum zweiten wird ein Anbau oder eine zweite Garage benötigt, weil die Ortsfeuerwehr zwar über zwei Fahrzeuge, das Gerätehaus aber nur über ein Ausfahrtstor verfügt.

Über den Umfang des Ausbaus konnte, wie berichtet, zwischen der Ortsfeuerwehr und der Stadtverwaltung bisher allerdings keine Einigung erzielt werden. Die Vorstellungen bei den Kosten differieren um immerhin 120 000 Euro.

Nach den Worten von Iris Freimann, Leiterin des Fachbereichs Bürgerdienste, ist die Verwaltung zu dem Schluss gekommen, „dass eine solche Investition einer äußerst fundierten Entscheidungsgrundlage bedarf, die derzeit nicht vorliegt“. Daher sei die Erstellung eines stadtweiten Feuerwehrbedarfsplanes vorgeschlagen worden. Der Stadt- und die Ortsbrandmeister hätten diesem Verfahren bei einem Treffen Mitte Mai zugestimmt. Das gelte ausdrücklich auch für den Reinser Ortsbrandmeister Nils Langhorst.

Der von einem externen Gutachter zu erstellende Feuerwehrbedarfsplan wird laut Freimann unter anderem Daten über die Personalstärke, den Fuhrpark, die Gerätehäuser und deren Ausstattung aller Ortsfeuerwehren und Prognosen über deren zukünftige Entwicklung beinhalten. Daraus sollen Schlüsse gezogen werden, welche Investitionen bei welcher Ortsfeuerwehr in den kommenden Jahren erforderlich sind. Die Erarbeitung des Planes werde etwa neun Monate in Anspruch nehmen.

Die Reinser Ortsvorsteherin Ute Hartmann-Höhnke versuchte aufs Tempo zu drücken. Sie forderte den Rat auf, im Haushalt für 2016 „ausreichende Mittel für einen mit der Feuerwehrunfallkasse abgestimmten Ausbau einzustellen“. Die Ortsfeuerwehr habe „in großem Umfang Eingenleistungen zugesagt“, fügte sie hinzu. ssr

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