Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 10 ° Regenschauer

Navigation:
Funken sprühen, Flammen lodern

Sonnenwendfeier Funken sprühen, Flammen lodern

Noch lange ist es hell geblieben, drei Tage nach dem längsten Tag des Jahres. Die Wendthäger haben ihre Sonnenwendfeier gefeiert, wie immer im idyllischen Naturambiente an der Schutzhütte auf Brandshof – mit Wein, Bier und Bratwurst, mit Stockbrotgrillen für die Jüngsten und einem schlank aufgeschichteten Holzstoß, der bald lodernd brannte.

Voriger Artikel
Lebendige Steine
Nächster Artikel
Unterwegs in Enzen-Hobbensen

Am Feuer lassen es sich die Besucher gut gehen.

Quelle: sk

WENDTHAGEN. Eingeladen hatte der Verkehrsverein Wendthagen-Ehlen.  Musste das Fest im vergangenen Jahr wegen Sturm und Regen ausfallen, boten sich am Sonnabend ideale Wetterbedingungen. Die derzeit geltende zweithöchste Waldbrandgefahr-Stufe stellte den Festmittelpunkt, das Sonnenwendfeuer, ebenfalls nicht in Frage.

Das Feuer war genehmigt, das Holz in schmaler hoher Zeltform am Tag zuvor aufgeschüttet und gerichtet worden, berichtete Wolfgang Krumsiek, Vorsitzender des Verkehrsvereins Wendthagen-Ehlen. Außerdem stand die Wendthäger Feuerwehr mit mehren Tausend Litern Löschwasser in ihren Fahrzeugen parat.

Blieb nur noch die Frage, wann und von wem das Feuer angezündet werden sollte. Die älteren Besucher hätten es gern später bei anbrechender Dunkelheit, junge Familien gern früher, damit die Kinder noch etwas vom leuchtenden knisternden und Funken sprühenden Ereignis mitkriegen. Gegen 20 Uhr war der Kompromiss gefunden. Krumsiek begrüßte alle Gäste von einem erhöhten Punkt aus und drückte anschließend dem Wendthäger Bernd Koller, Präsident des DRK-Kreisverbandes, eine Fackel in die Hand.

Ein Fest für junge Familien

Zuvor hatten sich bereits die Bierzeltgarnituren zwischen Holzstoß und Schutzhütte mit Besuchern gefüllt. Krumsiek freute sich, dass „immer mehr junge Familien mit Kindern unsere Veranstaltungen besuchen“. Für ihr geselliges Beisammensein im Freien holten sich die Gäste am Grillstand ihr Abendbrot und an der Weinbude ein kühles Tröpfchen ab. Schön wäre bei den anregenden Gesprächen auf Bänken und an Bistrotischen eine musikalische Unterhaltung gewesen.

In früheren Jahren hatte Vereinsmitglied Peter Leo die Tasten seines Akkordeons bedient. Heute machen hohe Gema-Gebühren dies nicht mehr möglich. Die Idylle am Waldrand genossen die Sonnenwendfeier-Besuchter trotzdem viele Stunden lang.  sk

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr