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Gewerbetreibende ärgern sich über Baufirma

L444-Ausbau in Reinsen Gewerbetreibende ärgern sich über Baufirma

Die Verzögerung beim Ausbau der L444 (Rodenberger Straße) in Reinsen sorgt für Ärger. Während Anwohner und Gewerbetreibende mit der Kooperation mit der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln zufrieden sind, mehrt sich offenkundig der Frust über die Arbeitsweise des zuständigen Bauunternehmens Matthäi.

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Seit gestern rollen die Bagger wieder.

Quelle: pr.

Reinsen. Nachdem die Bäume im ersten Bauabschnitt der L444-Erneuerung gefällt wurden, schien bis gestern zunächst Stillstand zu herrschen. Die Straße ist gesperrt und nichts passiert, so der Eindruck: „Für mich ist das absolut geschäftsschädigend“, ärgert sich Norbert Fritsch, Inhaber einer Kfz-Werkstatt. Seine Kunden würden sich ebenfalls „veräppelt fühlen“.

Auch Kerstin Thieler, Inhaberin einer Werbeagentur, ärgert sich: „Als Gewerbetreibende musste ich mich in der vergangenen Woche immer wieder meinen Kunden gegenüber rechtfertigen, warum sie trotz einer Baustelle, in der offensichtlich nicht gearbeitet wurde, viel längere An- und Abfahrtwege in Kauf nehmen müssen.“

Bauleiter Engelbert Geers von der Firma Matthäi dementiert: „Es ist nicht so, dass die ganze Woche nichts passiert ist.“ Unter anderem hätten die zuvor gefällten Bäume abtransportiert und Maschinen zur Baustelle gefahren werden müssen. „In der Anfangszeit ist es aus Sicht der Anwohner holperig und stolperig, aber für uns notwendig“, erklärt Geers.

„Ich habe vollstes Verständnis, das es gemacht werden muss, aber wenn die Baufirmen Probleme haben, sollen sie die Aufträge nicht annehmen“, findet hingegen Fritsch. In diesem Fall hätte er sich gefreut, wenn die Sperrung vorübergehend aufgehoben worden wäre. Die Reaktion des Bauleiters: Man könne nicht alle Details kommunizieren und auch nicht ständig eine Baustelle vorübergehend wieder freigeben.

Markus Brockmann, der Sprecher der Landesverkehrsbehörde in Hameln, zeigt sich jedoch auch unzufrieden: „Das geht nicht, besonders bei einer Vollsperrung.“ Die Behörde habe sich mit dem Bauunternehmen in Verbindung gesetzt und jetzt „Druck gemacht“. Der zuständige Bauleiter habe versprochen, dass es nun zügig vorangehe. „Wir haben ein Auge drauf“, verspricht Brockmann.

Fritsch fühlt sich auch von der Stadt Stadthagen im Stich gelassen. Die hätte aus seiner Sicht in der Situation auf die Betroffenen zukommen können, zum Beispiel bei der Gewerbesteuer. tbh

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