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Kein Präsidialsystem einführen

VfL Stadthagen: Engerer Vorstand beschließt Kein Präsidialsystem einführen

Um ein Mitglied aus dem Verein auszuschließen, weil es zum Beispiel seinen Beitrag nicht bezahlt, mussten bislang alle Mitglieder des erweiterten Vorstandes eine Unterschrift leisten. Über alle rechtlichen Mitgliedsfragen soll jetzt nur noch der engere Vorstand entscheiden.

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Geehrte langjährige Mitglieder stellen sich mit dem VfL-Vorsitzenden Uwe Bredemeier (Fünfter von links) den Fotografen.

Quelle: sk

STADTHAGEN. Einer entsprechenden Satzungsänderung hat die Mehrheit der 60 Teilnehmer an der Hauptversammlung des VfL Stadthagen zugestimmt.

Mit der Satzungsänderung wolle man "kein Präsidialsystem einführen", verdeutlichte der VfL-Vorsitzende Uwe Bredemeier. Allerdings müssten jedesmal 15 Leute des erweiterten Vorstands für eine Entscheidung angesprochen werden. Das gehe einfacher und zeitgemäßer. Der engere Vorstand umfasst lediglich vier Leute. Natürlich werde man im Vorfeld von Beschlüssen mit allen Vorstandsmitgliedern reden.

Über eine weitere anstehende Satzungsänderung wurde nicht endgültig entschieden: In Zeiten von Internet und E-Mail steht die Frage im Raum, ob die Vereinsmitglieder noch schriftlich zur Hauptversammlung eingeladen werden müssen. Da jedoch nicht davon ausgegangen werden könne, dass alle Mitglieder über Internet verfügen, müsse für den Einladungsmodus noch eine rechtlich belastbare Formulierung gefunden werden, so der Vorsitzende. Hintergrund ist, dass die kompletten Entscheidungen einer Hauptversammlung für nichtig erklärt werden können, wenn auch nur ein Mitglied nicht regulär eingeladen wurde.

Finanziell ist der Verein laut Bredemeier wieder auf gutem Kurs. Nach dem im vergangenen Jahr eine große Summe an Hallengebühren nachgezahlt werden musste, konnte man 2016 dennoch mit einem Kassen-Plus von 1700 Euro abschließen. In diesem Jahr werde man in punkto Ausgaben zwar noch auf die Bremse treten müssen. "2018 kann man dann wieder über einen neuen Trikosatz reden", verbildlichte Bredemeier.

Ende 2016 sei man mit in der Mitgliederzahl leicht abgerutscht auf 1072. In diesem Jahr seien allerdings schon wieder 43 Eintritte zu verzeichnen, sodass der Verein aktuell 1115 Mitglieder zähle.

Bei turnusmäßigen Neuwahlen wurde Bredemeier, der seit einem Jahr VfL-Vorsitzender ist, einstimmig in seinem Amt bestätigt, ebenso Tobias Baumgarten (Kassenwart), Heinz Möhle (Altersturnwart), Erika Socher (Frauenwartin) und Jürgen Walter Hansch (Pressewart). Die Posten Jugendwart und Sozialwart bleiben weiterhin vakant und werden von der Geschäftsstelle übernommen. Zum Kassenprüfer wurde Siegfried Hauschild gewählt.

Für 50-jährige Mitgliedschaft wurden Margot Bey, Gisela Diekmann, Erich Herrmann und Maria Jentsch geehrt. Seit 40 Jahren sind Bernd Bauer, Olaf Böhlke, Manuela Gissmann, Claudia Kittel-Seifert und Sönke Schneemann dabei, 25 Jahre Annegret Beuchel, Marco Bohlmann, Birgitt Engwer, Heide Franke, Gisela Gulbinski, Sina Hansch, Heide Hansel, Gerda Hein, Christel Pevec, Ursula Münnichow, Adolf Münnichow und Christian Schulz. sk

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