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Keine Spur vom Wendthäger Wolf

Mufflon-Riss am Bückeberg Keine Spur vom Wendthäger Wolf

Nach dem Mufflon-Riss am Bückeberg rätseln die Experten weiterhin, wer das Tier zur Strecke gebracht hat. Hinweise, dass sich Wölfe in dem Waldgebiet oberhalb von Wendthagen aufhalten, gibt es bisher nicht.

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Quelle: Symbolfoto

Wendthagen. Ende September hatte eine Spaziergängerin den Revierförster verständigt, weil sie beobachtet hatte, wie zwei Tiere – mutmaßlich Hunde oder Wölfe – das Mufflon gestellt und gerissen hatten. Der Vorfall ereignete sich an der Verlängerung der Bleekstraße.

Dem Aufruf, Beobachtungen zu melden, sind nach Angaben des Revierförsters Steffen Fitzner zwar zahlreiche Bürger gefolgt, „sachdienliche Hinweise waren allerdings nicht dabei“.

Auch die Spurensuche des Försters lief ergebnislos. „Wir haben keine Fährte gefunden, die von einem Wolf stammen könnte“, berichtet Fitzner. Zudem deute das Verhalten der übrigen Waldbewohner nicht daraufhin, dass die Raubtiere durch den Wald am Bückeberg streifen. „Es gibt in dem Revier keine Unruhe, die Tiere verhalten sich unauffällig.“

Diese Einschätzung bestätigt auch der Schaumburger Wolfsberater Jürgen Müller. „Wenn sich wirklich zwei Wölfe in dem Gebiet aufhalten würden, hätte man davon etwas bemerkt.“

Nun heißt es warten: Denn ob tatsächlich Wölfe das Mufflon gerissen haben, wird sich nach Angaben von Fitzner wohl erst im nächsten Jahr zeigen. So lange werde voraussichtlich die Auswertung der DNA-Probe durch das Senckenberg-Institut in Frankfurt dauern.

Viele Nutzer haben derweil auf unserer Facebookseite vor Panikmache gewarnt. Allerdings gibt es auch vereinzelte besorgte Stimmen. „Ich heiße den Wolf willkommen. Aber ich habe auch Respekt. Was ich mache, wenn ich bei unserer Gassi-Runde einem Wolf begegne, weiß ich auch nicht“, schreibt eine Nutzerin. ber

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