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L444-Erneuerung sorgt weiter für Probleme

Ärger um Notbushaltestelle L444-Erneuerung sorgt weiter für Probleme

Der Ausbau der Landesstraße 444 in Reinsen sorgt erneut für Ärger. Kinder müssen aufgrund der Bauarbeiten an einer Bedarfsbushaltestelle direkt an der viel befahrenen Straße An der Bergkette (L447) einsteigen.

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Viel zu gefährlich finden Eltern die Ersatzbushaltestelle an der Straße An der Bergkette in Reinsen. 

Quelle: rg

Reinsen. „Die Eltern sind sehr besorgt, und auch ich finde, dass es dort sehr gefährlich ist“, sagt Ortsvorsteherin Ute Hartmann-Höhnke.

 Das Problem aus Sicht der Väter und Mütter: Die Schüler werden von Verkehrsteilnehmern an der Nothaltestelle kaum wahrgenommen. Erschwerend hinzu kommt laut der Ortsvorsteherin, dass es dort keinen Bürgersteig gibt. Unterstellmöglichkeiten sind auch nicht vorhanden. Die regulären Bushaltestellen an der Straße Reinebuld werden derzeit nicht angefahren, obwohl die Straße nicht gesperrt ist, erklärt Hartmann-Höhnke. Der Bus könne aus ihrer Sicht während der Bauphase ruhig einen Umweg in Kauf nehmen.

 Das ist nach Angaben eines Mitarbeiters der Schaumburger Verkehrsgesellschaft (SVG) jedoch nicht vorgesehen: Aufgrund der Umleitung komme es ohnehin zu erheblichen Verspätungen. Die Haltestellen an der Reinebuld weiterhin anzufahren, würde nur weitere Verzögerungen verursachen.

 Nun soll nach praktischen Lösungen gesucht werden. In einem ersten Schritt hat die Ortsvorsteherin nach eigenen Angaben das Gespräch mit den zuständigen Behörden gesucht. „Die Frage ist: Was können wir tun, um die größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten?“ Eine Lösung wäre laut Hartmann-Höhnke beispielsweise, die Leuchtmittel in der Straßenlaterne an dem entsprechenden Knotenpunkt auszuwechseln, sodass über eine besondere Beleuchtung die Aufmerksamkeit auf die Ersatzhaltestelle gelenkt wird.

 Mitarbeiter des Straßenverkehrsamtes des Landkreises wollen sich gemeinsam mit der Ortsvorsteherin morgen vor Ort ein Bild von der Situation machen. Zudem hat Hartmann-Höhnke für Dienstag, 3. November, einen Informationsabend für betroffene Eltern geplant. Außer der Polizei und der Verkehrswacht sind auch Vertreter des Schulamtes, der Verkehrsbehörde und der Stadtverwaltung eingeladen, gemeinsam mit den Anwohnern zu erörtern, was Eltern und auch die Behörden tun können, um die Sicherheit für die Kinder an der Bushaltestelle zu gewährleisten. Beginn ist um 18.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Reinsen.  tbh

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