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Löschteich wird fast doppelt so teuer

Teurer Spaß in Wendthagen-Ehlen Löschteich wird fast doppelt so teuer

Das mehr als zweijährige Hickhack zwischen Wendthäger Ortsrat und Stadtverwaltung um den geplanten Feuerlöschteich im Ortsteil Ehlen scheint nun zum Ende zu kommen.

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Wendthagen-Ehlen. Allerdings wird die Herstellung des für den Brandschutz dort benötigten Gewässers fast doppelt so teuer wie ursprünglich gedacht.

 Um den Weiher als Feuerlöschteich nach DIN-Norm zu gestalten, muss er entschlammt werden. Der Entnahmestutzen für das Wasser muss nämlich laut Vorschrift an der tiefsten Stelle des Teiches installiert werden, wie Martin Opfermann von der Stadtverwaltung in der jüngsten Sitzung des Ratsausschusses für Sicherheit und Ordnung berichtete. Um an dieser Stelle den ungestörten Wasserzufluss zu gewährleisten, muss sämtlicher Schlamm aus dem Gewässer entfernt werden.

 Untersuchungen der mit dem Projekt beauftragten Stadthäger Firma Kirchner haben ergeben, dass sich viermal so viel Schlamm in dem Teich befindet, wie zuvor von der Ortsfeuerwehr geschätzt. Diese war von 30 Kubikmeter ausgegangen, in Wahrheit befinden sich aber 120 Kubikmeter Schlamm auf dem Grund des Gewässers.

 Aufgrund der Schätzung der Feuerwehr und wegen der fälschlichen Annahme, teilweise könnten die Arbeiten ehrenamtlich erledigt werden, waren die Kosten auf 35.000 Euro kalkuliert worden. „Das war wohl unserer Leichtgläubigkeit geschuldet“, räumte Ausschussvorsitzende Ulrike Koller (SPD), die auch Wendthäger Ortsbürgermeisterin ist, ein.

 Tatsächlich wird das Projekt nun 65.000 Euro kosten. Die Summe beinhaltet neben der reinen Entschlammung laut Opfermann auch die Installation eines frostsicheren Entnahmestutzens, die Einzäunung des Geländes, die Anlage eines Fußweges um den Teich sowie die Einrichtung eines Parkplatzes für ein Feuerwehrfahrzeug.

 Der einmütigen Empfehlung des Ausschusses, das Projekt durchzuziehen, muss Ende Februar noch der Rat zustimmen. Doch auch dann ist noch etwas Geduld gefordert. Wegen der Setz- und Brutzeit können die Arbeiten frühestens am 1. Oktober starten – wenn dann das Wetter mitspielt.

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