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Menschlichkeit in Wilhelminischer Zeit

Wendthagen / 100 Jahre DRK Menschlichkeit in Wilhelminischer Zeit

Die Mitglieder des DRK-Ortsvereins Wendthagen haben am Sonnabend ihr 100-jähriges Bestehen mit zahlreichen Gästen und Gratulanten im Restaurant Dionysos gefeiert. Der Liederkranz Enzen-Hobbensen eröffnete und begleitete das Fest mit seinem Gesang.

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Ulrike Koller (rechts) bedankt sich im Namen des Vorstandes bei der Vorsitzenden Ursula Weber für die gute Zusammenarbeit.

Quelle: svb

Wendthagen (svb). Am 8. Dezember 1912 gründeten 59 Frauen den „Vaterländischen Frauenverein Wendthagen und Umgebung“ als Vorläufer des DRK-Ortsvereins Wendthagen, der 1948 neu gegründet wurde. Damit hätten die Frauen Mut bewiesen und seien mit dem Vorhaben, ihren Mitmenschen Menschlichkeit entgegenzubringen, erfolgreich gewesen, sagte Horst Hormann, Präsident des DRK-Landesverbands Niedersachsen.
Gerade in der Wilhelminischen Zeit und besonders im Jahrzehnt vor dem Ersten Weltkrieg hätten sich viele solcher Vereinigungen zusammengefunden, um bei kriegerischen Handlungen ihren Beitrag leisten zu können, so Hormann. Einer amerikanischen Studie zufolge hätten ehrenamtlich tätige eine höhere Lebenserwartung, erklärte der Präsident. Er bat deshalb die Anwesenden, weiterhin kräftig beim DRK mitzumachen.
„Das DRK steht ganz vorne an“, was die Partner des Landkreises betrifft, erklärte Landrat Jörg Farr. Rettungsdienst, Katastrophenschutz und die Ausbildung von Altersbegleitern seien nur einige der zahlreichen Tätigkeiten des DRK. Diese Aufgaben könne der Landkreis gar nicht alleine bewältigen, bedankte sich Farr beim DRK.
Die Vorstandsmitglieder bedankten sich bei ihrer Vorsitzenden Ursula Weber, die dieses Amt seit 2003 innehat, für die gute Zusammenarbeit mit einem „Engel“.

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