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Neuer Schulweg für acht Kinder

Alternative für Fußgänger + Kommentar Neuer Schulweg für acht Kinder

Ein eigener Schulweg für acht Kinder – Bürgermeister Oliver Theiß ist die Sicherheit der Schüler An der Bergkette (Landstraße 447) trotz klammer Stadtkassen offenbar wichtig. Nachdem der Vorschlag eines Familienvaters von der Landesverkehrsbehörde abgelehnt wurde, nimmt sich der Verwaltungsschef nun der Sache an.

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Sicherheitsrisiko Schulweg: Die Kinder An der Bergkette müssen direkt entlang der Straße zur Bushaltestelle gehen.

Quelle: rg

Reinsen (tbh). Der Hintergrund: Ein Familienvater hatte angefragt, ob der Randstreifen – als kurzfristige Lösung für den fehlenden Gehweg an der L 447 – geschottert und mit Straßenbegrenzungspfeilern abgesichert werden könnte. Die Landesverkehrsbehörde hatte den Vorschlag in Abstimmung mit der Stadtverwaltung, die für die Gehwege in der Ortsdurchfahrt Reinsen verantwortlich ist, aus Sicherheitsgründen abgelehnt. Nun hat sich der Verwaltungschef persönlich des Problems angenommen. Die Idee: Die Jungen und Mädchen sollen über ein Privatgrundstück ausweichen. So könne eine besonders gefährliche Stelle, in einer Kurve, in der kaum Randstreifen vorhanden seien, umgangen werden. Die Eigentümer des betreffenden Grundstücks zeigen sich laut Theiß offen für den Vorschlag. Die Kosten sollen so gering wie möglich – „maximal im niedrigen vierstelligen Bereich“ – gehalten werden.
Um die Situation besser einschätzen zu können, hatte der Bürgermeister die Gegebenheiten im Vorfeld persönlich in Augenschein genommen. „Ich glaube, dass Herr Theiß sich vor Ort ein besseres Bild machen konnte“, sagt der Reinser, der sich mit seinen Sorgen an die Straßenverkehrsbehörde und den Bürgermeister gewandt hatte. Von der Idee des Verwaltungschefs zeigte sich der Familienvater angetan.
Im Februar könnte nach Worten von Theiß die Entscheidung bereits fallen. Derzeit werde geprüft, wie sich die Idee am besten umsetzen lasse. Insgesamt sollten für die Realisierung der Ausweichroute zum Schulbus aus Sicht des Bürgermeisters aber kein großer Aufwand und nur geringe Kosten anfallen.

Einzelfallhilfe

Einen Schulweg für acht Kinder anzulegen, mag manchem angesichts klammer Kassen übertrieben erscheinen. Sich als Bürgermeister auch bei den Sorgen einzelner nicht wegzuducken und nach Lösungen zu suchen, zeichnet einen bürgernahen Verwaltungschef aber auch aus. Besonders bei Fragen der Verkehrsführung hapert es häufig nicht nur am Budget, sondern auch an bürokratischen Hürden und Sicherheitsvorschriften. Umso schwieriger ist es dann, eine einfache und schnelle Lösung zu finden. Die betroffenen Anwohner dürfte es freuen, dass der Bürgermeister sich trotz einer Abfuhr von der Straßenverkehrsbehörde für sie einsetzt und sich im Stillen auch wenig öffentlichkeitswirksamer Themen annimmt.

Von Tina Bonfert

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In diesem Fall haben die Mühlen der Behörden alles andere als langsam gemahlen. Schnell und unkompliziert hat Bürgermeister Oliver Theiß nach Einschätzungen aller Beteiligten für einen sicheren Schulweg für die Kinder An der Bergkette gesorgt.

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