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Ortsrat drückt beim DSL aufs Tempo

Wendthagen / Verwaltung gefordert Ortsrat drückt beim DSL aufs Tempo

Die Mitglieder des Wendthäger Ortsrats sind ungeduldig, was die lückenlose Abdeckung des Ortsteils mit schneller DSL-Breitbandversorgung angeht.

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Quelle: Symbolfoto

Von Stefan Rothe

Wendthagen. Einmütig hat der Ortsrat in seiner jüngsten Sitzung auf Initiative der SPD-Fraktion die Stadtverwaltung aufgefordert, „unter Prüfung und Ausschöpfung in Frage kommender Fördermöglichkeiten der bereitgestellten Programme kurzfristig die bestehenden Lücken in der Breitbandversorgung zu schließen“. Und weiter: „Über Ergebnisse des Veranlassten ist in der nächsten Sitzung des Ortsrats zu berichten.“

Wie Matthias Bromm (SPD) anführte, seien Bereiche von Wendthagen mit bis zu 25 Megabit pro Sekunde (Mbit/sec) ausgelegt. Entlang dieses Netzes gebe es aber Gebiete, die mit nur drei Mbit/sec weit darunter liegen und somit nicht DSL-fähig sind. Dazu gehören laut Bromm insbesondere das Baugebiet am Helsengrund, der Haberkamp sowie Teile des Schaumburger Weges.

Das neue Programm „Zukunft Breitband“ der Bundesregierung nimmt nach den Worten Bromms eine Unterversorgung nicht mehr bis zu 25 Mbit/sec an, sondern es werden Förderungen bei einer Versorgung unter 30 Mbit/sec in Aussicht gestellt. Damit sei ganz Wendthagen im Grundsatz förderfähig.

Zu der Breitbandstrategie des Bundes zählen laut Bromm neben Beratungsleistungen auch finanzielle Förderungen über Darlehen oder Zuschüsse ebenso wie Maßnahmen zur begleitenden Verlegung von Leerrohren. Diese Fördermöglichkeiten gelte es zeitnah auszuschöpfen, forderte Bromm.

Genauso sah es namens der CDU-Fraktion deren Sprecher Jörg Ostermeier: „Macht endlich was“, rief er Sebastian Hagedorn als Vertreter der Stadtverwaltung zu. In jüngerer Zeit seien in Wendthagen Wasserrohre verlegt worden, „da hätten gleich DSL-Leerrohre mit verlegt werden können.“ Derlei Chancen dürfe man eigentlich nicht auslassen, kritisierte Ostermeier.

Hagedorn verwies auf die Übereinkunft der Kommunen in Schaumburg mit der Kreisverwaltung, vor einer gezielten Verbesserung der DSL-Versorgung erst eine kreisweite Marktstudie abzuwarten. Deren Ergebnisse lägen aber noch nicht vor.

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