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Psychisch Kranker hält Polizei in Atem

28 Feuerwehrleute im Einsatz Psychisch Kranker hält Polizei in Atem

Acht Polizisten, 28 Feuerwehrleute, ein Polizeihund, zwei Rettungssanitäter, eine Richterin und ein Amtsarzt: Diese Zahl an Einsatzkräften war nötig, um einen 29-Jährigen festzunehmen und in die Burghofklinik einzuliefern.

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Mehrere Beamte sind nötig, um den 29-Jährigen zu überwältigen.

Quelle: Symbolfoto

Von Verena Insinger

Krebshagen. Am Ende nutzte auch gutes Zureden nichts. Der psychisch kranke Mann ließ sich nur gewaltsam fixieren. Einsatzbeginn war um 14 Uhr vor dem Mehrfamilienhaus in Krebshagen. Die Amtsrichterin und ein Mitarbeiter des Gesundheitsamtes hatten die Polizei um Schützenhilfe gebeten. Zu brenzlig die Lage. Diese Befürchtung bestätigte sich in den kommenden drei Stunden.

Der Mann – 29 Jahre alt, psychisch krank, drogenabhängig, äußerst aggressiv und eine Gefahr für sich und andere – verbarrikadierte sich in seiner Wohnung. Die Polizisten sowie die Richterin und der Verwaltungsmitarbeiter standen in sechs Metern Höhe auf dem Podest vor der Wohnungstür im Obergeschoss, hinter ihnen eine steile Treppe. Zwischendurch sprach der psychisch Kranke über ein geöffnetes Fenster mit den Beamten. Doch die Tür öffnete er nicht. Ganz im Gegenteil: Er drohte, aus dem Fenster zu springen. Die Polizei alarmierte die Feuerwehr, die mit 28 Helfern anrückte und ein Sprungkissen für alle Fälle aufpumpte.

Da der 29-Jährige immer noch nicht kooperativ war, riefen die Beamten einen Polizeihund dazu. Nach gut zwei Stunden brachen sie schlussendlich die Tür auf und überwältigten den Mann. Nachdem er trotz enormer Gegenwehr fixiert werden konnte, wurde er mit einem Rettungswagen in die Burghofklinik nach Rinteln gefahren. Dort wird der Krebshäger nun bis auf Weiteres stationär behandelt.

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