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Sparkassen-Bücke-Berg-Lauf lockt etliche Jogger ins Waldstadion

Auftakt gelungen Sparkassen-Bücke-Berg-Lauf lockt etliche Jogger ins Waldstadion

In der großen Menge an Sportlern wirkt der zehnjährige Bennett aus Bückeburg ein wenig schüchtern. Kein Wunder: Beim Auftakt der Schaumburger Laufserie im Waldstadion Obernwöhren möchte schließlich jeder der Teilnehmer seine beste Zeit laufen. Kurz vor seinem Sechs-Kilometer-Lauf gibt sich der Junge jedoch ganz gelassen: „Aufgeregt bin ich eigentlich nicht.“

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Das Lauffieber packt im Waldstadion in Obernwöhren auch die Kinder, die mit Spaß an der Sache dabei sind.

Quelle: mak

Obernwöhren. Vor drei Jahren nahm der Sportfreund, der im VfL Bückeburg aktiv Fußball spielt, das erste Mal an einem Lauf teil. „Wettkampfsituationen ist er gewöhnt“, weiß sein Vater Martin Brandt (48). Für den Sparkassen-Bücke-Berg-Lauf trainierte die Familie beim gemeinsamen Urlaub auf Sylt. Und das hat sich für Bennett gelohnt: Als Vierter überschritt er an diesem sonnigen Frühlingstag die Ziellinie. Sein Freund Lukas (11) lief kurz vor ihm durchs Ziel und landete auf Platz drei. „Ich bin zufrieden“, lautet Bennetts Fazit am Schluss.
Malena (11) aus Stadthagen ist nach ihrem Lauf nicht ganz zufrieden. „Als es bergab ging, war es sehr schwer, mit den Schuhen abzubremsen. Da wär ich fast auf die Nase gefallen“, gibt das junge Mädchen etwas zerknirscht zu. Sie hat die Strecke mit ihrer Mädchenfußballmannschaft vom TSV Eintracht Bückeberge zurückgelegt.
Ihre Mannschaftskollegin, die 13-jährige Mirna, hingegen zeigt sich völlig zufrieden mit ihrer Leistung. Trotz ihres jungen Alters kann ist das junge Mädchen schon fast ein Laufprofi: „Meinen ersten Lauf hatte ich vor fünf Jahren“, sagt Mirna. Die Bewegung an der frischen Luft mache ihr einfach Spaß, wie sie ergänzt. „Der Lauf war sehr anstrengend, da es viele Steigungen gab, aber ich bin trotzdem zufrieden.“
Auch Stadthagens Bürgermeister Oliver Theiß hat sich der Sechs-Kilometer-Strecke gestellt. Bevor es so weit ist, kommt er am Start jedoch erst mal seiner Pflicht nach. „Bei dem Wetter die Leute laufen zu lassen, ist doch herrlich“, freut sich der 48-Jährige. An der Seite des Hauptorganisators Rolf Bohn feuert er einen Startschuss nach dem anderen ab.
Der passionierte Läufer Frank Böger (47) packt noch einen oben drauf: Statt der Sechs-Kilometer-Strecke stehen ihm zehn Kilometer bevor. „Ich gehe drei Mal die Woche laufen, egal bei welchem Wetter“, sagt Böger mit Blick auf seine Vorbereitung für den Auftakt der Serie. Auch im Winter zog er die Laufschuhe an – frei nach dem Motto „Nur die Harten kommen in den Garten“.
Sein Laufgefühl beschreibt er nach der Ankunft im Ziel als gut. „Ich war kurz vorher krank, bin es also am Anfang langsam angegangen“, erklärt Böger. Die steile Strecke ist für ihn als jemanden, der im Flachland wohnt, auf jeden Fall eine Herausforderung gewesen.
Rolf Bohn ist sichtlich erfreut über das große gemischte Teilnehmerfeld, gibt jedoch zu: „Ich bin niemals zufrieden, es gibt immer Luft nach oben.“ Der Hauptorganisator des Sparkassen-Laufs lobt jedoch die Initiative der Teilnehmer, die den Weg zum Waldstadion gefunden haben. Etwas Gutes für sich selbst getan haben die Sportler in jedem Fall. Egal, auf welchem Platz sie letztendlich gelandet sind. mak

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