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Stadt lässt Baugebiet fallen

Reinsen Stadt lässt Baugebiet fallen

Der vor sieben Jahren entstandene Plan, im Bereich zwischen den Straßen Reinebuld und Buldweg ein Baugebiet zu entwickeln, wird fallen gelassen. Über das Ende einer langen Hängepartie.

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Das Gelände zwischen den Straßen Reinebuld und Buldweg bleibt landwirtschaftliche Fläche.

Quelle: Archivfoto

Reinsen. Der Bau- und Planungsausschuss des Rates hat in seiner jüngsten Sitzung einmütig empfohlen, das Bauleitverfahren für den Bebauungsplan Nr. 89 „Buldweg/Reinebuld“ einzustellen.

Anlass ist eine Bauvoranfrage für ein Grundstück an der Straße Reinebuld, über das das geplante Baugebiet hätte erschlossen werden sollen. Insofern kann über die Bauvoranfrage nur positiv entschieden werden, wenn zuvor, wie nun geschehen, auf die Entwicklung des Baugebiets verzichtet wird.

Hintergrund ist die schleppende Vermarktung von Bauland in den Ortsteilen. Wiederholt hatte das städtische Bauamt in den vergangenen Jahren die Einstellung des B-Plans angeregt. Doch ein Beschluss war immer wieder vertagt worden.

Im Jahr 2011 hatten die betroffenen Grundstückseigentümer den Vorstoß unternommen, dort Wochenendhäuser errichten zu dürfen. Dafür hatten sie sogar ein beschleunigtes B-Plan-Verfahren beantragt. Doch auch dieses Vorhaben verlief im Sande.

Mittlerweile haben die Eigentümer laut Auskunft der Verwaltung bekundet, kein Interesse mehr an der Fortführung des Bauleitplanverfahrens zu haben. Sprich: Das Gelände soll landwirtschaftlich genutzte Fläche bleiben.

Die Reinser Ortsvorsteherin Ute Hartmann Höhnke (SPD) sagte dazu im Ausschuss: „Wir geben ein Planungsgebiet auf, welches in den vergangenen Jahren kaum nachgefragt wurde und dessen Eigentümer sich inzwischen anders orientiert haben.“ Und weiter: „Wir können die Augen nicht vor dem mangelnden Bedarf und dem Trend in die Innenstädte verschließen.“ ssr

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