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Strafzettel am Kindergarten

Verstärkte Kontrollen sorgen bei Eltern für Ärger Strafzettel am Kindergarten

Die Eltern wollen eine teilweise Aufhebung des Halteverbotes an der Kindertagestätte am Schaumburger Weg in Wendthagen. Etliche Autofahrer haben bereits Knöllchen bezahlt und stöhnen über das Parkchaos.

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Parkplatzchaos: Die Verkehrssituation an der Kindertagesstätte am Schaumburger Weg ist seit Jahren ein Problem.

Quelle: rg

Wendthagen. Die Kinder in die Kindertagestätte am Schaumburger Weg zu bringen, ist ein schwieriges Unterfangen. Besonders in den Morgenstunden und mittags wenn der Nachwuchs hingebracht und abgeholt wird herrscht Gedränge vor der Einrichtung.
„Zwei Knöllchen habe ich den vergangenen Wochen schon kassiert und es kommen bestimmt noch einige dazu“, ärgert sich Tina Strauß. Auch Daniela Hothan aus Stadthagen hat schon Strafzettel – aus dem gleichen Grund, an gleicher Stelle – bekommen. Damit der Weg für Gepäck und die Kleinen kurz und damit sicher ist, parken die Mütter und Väter oft im absoluten Halteverbot. Diese für alle unbefriedigende Situation sorgt bei den Eltern seit Jahren für Unmut. Neben der Kindertagestätte ist auch der Heilpädagogische Kindergarten der Paritätischen Lebenshilfe Schaumburg-Weserbergland (PLSW) in den Räumen der ehemaligen Grundschule untergebracht. „Morgens und in der Mittagszeit kann man von einem Parkchaos sprechen“, sagt Strauß.
Das Problem aus Sicht von Ortsbürgermeisterin Ulrike Koller: „Die Eltern parken so, wie sie es am günstigsten erhalten, ohne Rücksicht auf das Halteverbot.“ Daher habe der Ortsrat die Stadtverwaltung angewiesen, die Parksituation in dem Bereich verstärkt zu kontrollieren. Besonders diejenigen, die von dem direkt angrenzenden Parkplatz herunter fahren, könnten aufgrund der am Straßenrad abgestellten Fahrzeuge den Verkehr nicht einsehen.
„Es gibt hier einfach zu wenig Abstellmöglichkeiten, um während der Bring- und Abholzeiten die Kinder möglichst sicher aus den Fahrzeugen ein und aussteigen zu lassen“, bemängelt Bianca Kaul. Auf dem Parkplatz stünden oft schon die Fahrzeuge der Mitarbeiter.
Das Halteverbot an der Straße auf einer Länge von rund 200 Metern gilt für die Zeit von 7 bis 14 Uhr. Der Lösungsvorschlag einiger Eltern: Das Verbot in der Zeit von 8 bis 9 Uhr und von 12 bis 13 Uhr auszusetzen. „Damit wäre uns allen geholfen“, glaubt Strauß.
Diesen Vorschlag hat Strauß auch der Ortsbürgermeisterin unterbreitet. So einfach sei das jedoch nicht umzusetzen, erklärt Koller. Die Straße müsse für den Schulbusverkehr freigehalten werden. Daher ist es aus Sicht der Ortsbürgermeisterin angeraten, zunächst die Entscheidung der Landesverkehrsbehörde bezüglich einer geplanten Änderung im Schülerverkehr abzuwarten. Sollte die Haltestelle in Wendthagen für den Schülerverkehr wegfallen, könnte auch das Halteverbot zu den Stoßzeiten aufgehoben werden.
„Der Bereich sollte zur Tempo-30-Zone werden,“ wünscht sich Melanie Lahmann aus Obernkirchen. Das ist nach Worten von Koller jedoch nicht möglich, da es sich um eine Landesstraße handelt. Auch der Vorschlag des Ortsrates dort Querungshilfen einzubauen, sei von der Verkehrssicherungskommission des Landkreises bislang nicht genehmigt worden. tbh, rg

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