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Waschbär auf der Abschussliste

Enzen / Jagdgenossen Waschbär auf der Abschussliste

Von einem ruhigen Jahr hat der Vorsitzende Friedrich Koller bei der Hauptversammlung der Jagdgenossenschaft Enzen-Hobbensen berichtet. Im Zuge des Schaumburger Hegeprogramms hat die Vereinigung für die Aussaat der Pflanzen für einen Wildacker gesorgt, der den Tieren zur Deckung und als Nahrung dient. Die Aktion soll auch in diesem Jahr wiederholt werden.

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Vorsitzender Friedrich Koller.

Quelle: lmh

Enzen (lmh). Das erlegte Wild zählte Jagdpächter Manfred Behling auf: Eine Ricke, neun Füchse, neun Hasen, ein Dachs, zwei Enten, 43 Tauben, 26 Krähen und 14 Elstern seien zur Strecke gebracht worden. Und er habe erstmalig einen Waschbären geschossen, berichtete er zum Erstaunen seiner Zuhörer. „Im Halbdunkel habe ich den zuerst für einen Marder gehalten“, erklärte er. Sein Hund habe außerdem einen Rehbock gestellt, der sich aufgrund seiner Verletzungen an Kiefer und Seite als Fallwild herausgestellt und einen Gnadenschuss erhalten habe.

Wie schon im vergangenen Jahr beschloss die Versammlung eine Auszahlung des Jagdgeldes von zehn Euro pro Hektar Landbesitz. „Nächstes Jahr muss das aber weniger sein“, kündigte Koller an. „Wir haben in den letzten Jahren jedes Mal 200 Euro vom Sparbuch runter nehmen müssen“, erklärte Kassenführer Eckard Wolke. Ohne Einwände entschied sich die Jagdgenossen daraufhin für eine Reduzierung der Auszahlung auf acht Euro pro Hektar im nächsten Jahr.

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