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10 000 Euro stehen aus

Tierheim Stadthagen wartet weiter auf Zahlungen 10 000 Euro stehen aus

Noch immer wartet der Tierschutzverein Stadthagen und Umgebung auf die ausstehenden Zahlungen für die Aufnahme von Fundtieren aus der Samtgemeinde Niedernwöhren.

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 Nach fünf Jahren im Amt übergibt Ursula Sturm (rechts) den Vorsitz des Tierschutzvereins an Nadine Bergmann.   

Quelle: tbh

Stadthagen.  Rund 10 000 Euro muss die Samtgemeinde an den Tierschutzverein für die im Jahr 2014 aufgenommenen Fundkatzen noch bezahlen. „Wir werden auf dieses Geld auf keinen Fall verzichten“, betonte Schatzmeisterin Renate Reinnisch, bei der Hauptversammlung des Tierschutzvereins.

Weil die Verwaltung der Samtgemeinde die Zahlung auch nach wiederholter Aufforderung nicht geleistet hatte, sei sie persönlich dort vorstellig geworden. Ohne Erfolg. Ihr Anliegen sei „abgewiegelt“ worden. Die Samtgemeindeverwaltung habe dem Tierschutzverein sogar vorgeworfen, Wildkatzen eingefangen zu haben. Erst als Tierheimleiterin Kerstin Kassner anrief, habe sich etwas getan.

Mittlerweile hat der Tierschutzverein einen Anwalt zurate gezogen. Im Zuge dessen habe sich herausgestellt, dass kein Fundtiervertrag existiere. Der Schriftverkehr mit der Samtgemeinde bezüglich der Anpassungen der Tagessätze ist nach Worten von Reinnisch aber dokumentiert. Die Schatzmeisterin vermutet, dass der Vertrag damals mündlich geschlossen wurde. Dennoch sei der Verein auf das Geld angewiesen: „Schließlich haben wir die Kosten auch gehabt“, stellte die Schatzmeisterin klar. Noch im Mai soll es Reinnisch zufolge ein Gespräch mit der Samtgemeindeverwaltung geben.

Ein weiterer Punkt, der bei den Mitgliedern des Vereins für Unverständnis sorgt, ist das mangelnde Interesse an einer Zusammenarbeit anderer Schaumburger Tierheime. Nach Ansicht von Reinisch könnten sich die Tierheime untereinander entlasten: „Wenn in Bückeburg zu viele Katzen sind und bei uns keine, könnten wir zum Beispiel auch welche übernehmen.“ Doch das sei bislang nicht möglich, obwohl andere Heime zum Teil an ihren Kapazitätsgrenzen seien. Aus Sicht von Tierheimleiterin Kassner müsse auch das Veterinäramt die Haltung der Tiere in den Heimen strenger überprüfen: „Hunderte Katzen zusammenzupferchen ist kein Tierschutz.“

Reibungslos hingegen verlief die Wahl der neuen Vorsitzenden Nadine Bergmann (34). Ursula Sturm stand nach fünf Jahren im Amt nicht mehr zur Wiederwahl.    tbh

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