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Stadthagen Stadt 1000 Euro für „Stromspar-Check-Projekt“
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt 1000 Euro für „Stromspar-Check-Projekt“
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00:17 22.12.2012
Die Spende der Höhle-Brüder soll das Stromspar-Projekt der Siga unterstützen. Quelle: mak
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Stadthagen (mak)

Das Geld und die Energiesparlampen sollen weitere kostenlose Energiespar-Checks für Menschen sichern, die Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Wohngeld beziehen.

 Das Stromsparprojekt der Schaumburger Initiative gegen Arbeitslosigkeit (Siga) ist vor zweieinhalb Jahren ins Leben gerufen worden. Damals haben sich die Mitarbeiter um die Kunden des Jobcenters gekümmert, berichtet Stromsparhelfer Christoph Schwake. Das Jobcenter habe das Projekt am Anfang auch finanziert.

 Seitdem der Stromspar-Check für alle Menschen möglich ist, die eine Transferleistung wie Sozialhilfe oder Wohngeld beziehen, fehlt die finanzielle Unterstützung des Arbeitsamtes. Aus diesem Grund sei das Projekt auf Spenden angewiesen, erklärt Schwake.

 „In der Regel statten wir einem Haushalt zwei Besuche ab“, erläutert Christoph Schwake. Beim ersten Besuch würde eine Bestandsaufnahme vollzogen. Die Auswertung dieser Aufnahme wird im zweiten Besuch umgesetzt und der Haushalt wird mit Tipps zur Energieeinsparung sowie Materialen zum Einsparen von Energie kostenfrei ausgestattet. Ziel sei es auch, Defizite im Mieterverhalten auszugleichen und beispielsweise über die korrekte Art zu lüften aufzuklären. „Bei einem Fenster auf Kippe findet kein großartiger Luftaustausch statt“, sagt Schwake.

 In zweieinhalb Jahren haben etwa 400 Haushalte vom Stromspar-Check profitiert. Bei 350 Haushalten konnten insgesamt 260000 Euro eingespart werden. Das mache durchschnittlich 74 Euro pro Haushalt und Jahr, so Christoph Schwake.

 „‚Höhle Massivhaus passt als Spender sehr gut zu unserem Projekt“, wie Rudolf Krewer von der Siga erfreut mitteilt. Da das Unternehmen seit seiner Gründung auch auf Umweltschutz und Energiesparen achte, arbeiteten beide Projekte in dieselbe Richtung. Marc Höhle lies verlauten, dass diese Spende an die Stromsparer keine einmalige Aktion gewesen sein soll.

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