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16. Schaumburger Börsennacht der Sparkasse

Trump als „Pappnase“ 16. Schaumburger Börsennacht der Sparkasse

Der Trump-Sieg in den USA und die anhaltende Niedrigzinsphase – das sind zwei bestimmende Themen der 16. Schaumburger Börsennacht gewesen. Dazu konnte die Sparkasse Schaumburg Freitagabend knapp 300 geladene Gäste in der vollen Kundenhalle der Hauptfiliale am Markt begrüßen.

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Sparkassen-Chef Stefan Nottmeier (links) im Gespräch mit Gästen der Schaumburger Börsennacht. 

Quelle: fwi

Stadthagen. „Dramatische Auswirkungen auch auf uns“ habe die Niedrigzinsphase, räumte Stefan Nottmeier, Vorstandssprecher der Sparkasse Schaumburg, ein. „Wenn das so weitergeht, dann wird sich unser Zinsertrag im Vergleich zu unseren besten Jahren halbieren“, bekannte der Banker auf eine entsprechende Frage des Moderators, SN-Chefredakteur Marc Fügmann.

Von dem im vergangenen Sommer vom Sparkassen-Vize zum Vorstandssprecher avancierten Nottmeier wollte Fügmann auch hören, wie dessen 100-Tage-Bilanz aussieht. „Es hat sich nicht so viel geändert“, antwortete der Sparkassen-Chef prompt und lächelte: „Ich sitze noch im selben Büro und habe dieselbe Sekretärin.“ Mit ernsthafterer Miene schilderte er dann, wichtige in die Zukunft weisende Entscheidungen seien bereits vor seiner Amtsübernahme gefällt worden. „An deren Umsetzung arbeiten wir jetzt.“

"Erhebliche Gefährdungen"

Der Hauptredner der Börsennacht, Jan Gengel, Direktor der Weberbank (Berlin), bezeichnete gleich eingangs den gewählten US-Präsidenten Donald Trump scherzhaft als „Pappnase aus dem Club der schlechten Haarschnitte“. In ernsterem Ton ging der Banker dann auf „erhebliche Gefährdungen“ ein, die aus seiner Sicht von der Trump-Präsidentschaft ausgehen könnten. Sorge Trump wie angekündigt für Handelsbeschränkungen und setze Zölle hoch, könne dies zur Gefährdung der Exportnation Deutschland werden. Allerdings, so Gengel weiter: Trump regiere nicht alleine, sondern sei auf den Kongress angewiesen, „wo auch Republikaner sitzen, die das anders sehen“.

Bei dem Phänomen „null Zins, null Inflation, null Wachstum“ handelt es sich nach Überzeugung Gengels „eher um eine neue Normalität als um einen kurzfristigen Zustand“. Wer also in absehbarer Zukunft mit seinem Geld durch Anlagen Gewinne erzielen wolle, müsse „in die letzte Renditebastion“, den Aktienhandel gehen. Der sei zwar risikobehaftet, „aber er bringt wenigstens Ertrag“, so der Banker.

Einrichtung einer zusätzlichen Station

In der anschließenden Podiumsrunde schilderte der Direktor der Fürstlichen Hofkammer Bückeburg, Christian Weber, welche unterschiedlichen Geschäftsbereiche dieser Betrieb bewirtschaftet. Andreas Hettchen, Geschäftsführer der Nienstädter Firma HEWA Edelstahlverarbeitung, sprach über einen kurz bevorstehenden Großauftrag aus Dänemark. Und Dr. Bernd Kuglin von der Burghof-Klinik Rinteln verriet, seine Einrichtung werde in den Gebäuden des Rintelner Krankenhauses im kommenden Jahr eine zusätzliche Station einrichten. ssr

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