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25 Jahre Arbeit „am offenen Herzen“

Stadthagen / Basta 25 Jahre Arbeit „am offenen Herzen“

„Eigentlich wäre es wünschenswerter, Ihnen zur Auflösung gratulieren zu können“, sagte Kreisrätin Katharina Augath anlässlich der 25-Jahr-Feier des Mädchen- und Frauenberatungszentrums „Basta“ im „Tanzstudio Uschi Braun“.

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Anerkennung für die Arbeit der Beratungsstelle: Viele Gäste aus Politik und Sozialem feiern den 25. „Geburtstag“ von „Basta“.

Quelle: kil

Von Kirsten Elschner. „Gratulieren ist ja so eine Sache bei Gewalt“, erklärte sie – denn selbstverständlich wäre es schöner, wenn eine solche Beratungsstelle gar nicht erst nötig wäre. Trotzdem gebe es gute Gründe, der „schwierigen und erfolgreichen Arbeit“ von „Basta“ zu gratulieren, das seit 25 Jahren „echte Hilfe“ in der Beratung und Aufklärungsarbeit leistet.

 Zu Gast waren viele Vertreter aus Schule, Politik und Sozialem, unter ihnen viele „Zeitzeugen“, die von den Anfängen des Beratungszentrums berichteten. Szenisch unterhielten Cornelia Künzel und Doris Weide, zwei Frauen „der ersten Stunde“, die an den Wurzeln der Beratungsstelle beteiligt waren. Angefangen hatte alles 1983, als die „kleine Ecke Frauenliteratur im Secondhandladen“ noch das höchste der Gefühle war, was es an Angeboten für Frauen gab. Ein Jahr später kam dann der Wunsch auf, einen Treffpunkt für Frauen zu schaffen. Der Grundstein für „Basta“ war gelegt.

 Als einziger „männlicher Zeitzeuge“ erinnerte Armin Böhm vom Amtsgericht Bückeburg an den Beginn der Zusammenarbeit von Staatsanwaltschaft und den Beraterinnen, die 1993 mit einer gemeinsam erarbeiteten Broschüre über sexuellen Missbrauch erste Früchte trug. „Die Ziele lagen gar nicht weiter auseinander“, denkt Böhm an die Zusammenarbeit zurück. Es mussten bloß reichlich Wissenslücken auf beiden Seiten geschlossen werden, erzählte er.

 Tina Günther, Lehrerin der Schule am Schlosspark, griff eine Sache heraus, die sich ihrer Meinung nach in 25 Jahren niemals geändert habe: „Die Arbeit am offenen Herzen“. Schon immer seien die Frauen mit Herz, Vertrauen und Zuwendung dabei.

 Zum Schluss dankte Ira Morgan vom „Basta“-Vorstand dem Beratungsteam aus Ursula Mahlo, Birgit Baron und Ingetraud Wehking sowie der neuen Frau im Team, Katarina Herz-Melching, und Kirstin Lusga, die bei projektbezogenen Arbeiten hilft.

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