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420 Euro sorgen für Irritationen

Wolfgang's Weinfest 420 Euro sorgen für Irritationen

Für Aufregung hat eine Rechnung über 420 Euro bei den Organisatoren von Wolfgang’s Weinfest in Stadthagen gesorgt. Überrascht zeigte sich Carsten Bürgel (Chef von Betten Meier), dass beim dritten Weinfest nun ohne Vorwarnung eine Nutzungsgebühr für den Landsberg’schen Hof erhoben wurde.

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Symbolbild

Quelle: Archiv

Stadthagen. Angesichts der ehrenamtlichen Arbeit, die er gemeinsam mit Holger Schulz und Petra Blindow sowie dem Stadtmarketing Stadthagen (SMS) in die Organisation stecke, sei das „frech“. Zumal das SMS bei den Veranstaltungen sowieso immer knapp kalkulieren müsse.

Bürgermeister Oliver Theiß gibt jedoch Entwarnung: Auch in den vergangenen Jahren sei eine Rechnung für die Nutzung des Landsberg’schen Hofes gestellt worden und auch dieses Mal handele es sich dabei um einen reinen „Buchungsvorgang“. Die Stadtverwaltung sei aufgrund einer festgelegten Satzung verpflichtet, eine Nutzungsgebühr zu verlangen, der Betrag werde aber erlassen.

Minus im SMS-Topf

Dass die Rechnung für Irritation gesorgt hat, ist auch dem Umstand geschuldet, dass Sponsoren wie Petra Blindow solche Veranstaltungen laut Bürgel ohnehin schon zusätzlich finanziell unterstützen. Wenn die Kosten noch höher würden und damit das Minus im SMS-Topf nahezu verdoppeln, sei fraglich, ob man sich solche Veranstaltungen noch leisten könne.

Aber auch für die Stadtverwaltung dürfte es kontraproduktiv sein, das SMS finanziell weiter zu belasten. Die Stadt unterstützt das Stadtmarketing jährlich mit einem fünfstelligen Betrag. Höhere Kosten für das SMS würden demnach unter Umständen auch höhere Belastungen für die Stadtkasse bedeuten. tbh

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