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46 Kiga-Plätze fehlen: Stadt schafft Abhilfe

Stadthagen 46 Kiga-Plätze fehlen: Stadt schafft Abhilfe

Der Bedarf an Kindergartenplätzen in der Kreisstadt ist in jüngster Zeit sprunghaft angestiegen. Aktuell übersteigt die Zahl der Anmeldungen die der freien Plätze um 46. Doch die Stadtverwaltung will den Bedarf zum großen Teil schon ab kommendem Januar und vollends ab August 2016 bedienen.

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Stadthagen. „Wir müssen ganz schnell reagieren, um den Ansprüchen gerecht zu werden“, sagte die Leiterin des Fachbereichs für Bürgerdienste, Iris Freimann, am Donnerstag im Ratsausschuss für Schulen und Kindergärten. Zuerst sei danach zu schauen, „was wir aus dem Bestand noch herausholen können“.

Hierbei drängen sich laut Freimann zwei Lösungen auf. Sowohl im Herminenstift als auch im Kiga Wunderland (Obernwöhren) gibt es demnach jeweils noch ungenutzte Räumlichkeiten. So können schon ab Januar im Wunderland eine Vormittagsgruppe für 21 Kinder und im Herminenstift eine Nachmittagsgruppe für 17 Kinder an den Start gehen. „Unsere Personalsuche ist auf gutem Wege“, sagte Freimann. Es müssen insgesamt drei zusätzliche Erzieher eingestellt werden. Das soll bereits bis Ende des Jahres passiert sein.

Weitere insgesamt 30 zusätzliche Plätze sollen bis August 2016 an den Kindergärten Schatzkiste und Fasanenweg geschaffen werden. In der von der Kirche betriebenen Schatzkiste entstehen zwölf neue Plätze durch eine vom Rat bereits beschlossene Umbaumaßnahme.

Darüber hinaus sollen kurzfristig das zweite Obergeschoss der Awo-Kita Fasanenweg ausgebaut und so Räumlichkeiten für eine Ganztagsgruppe für 18 Kinder geschaffen werden. Abzüglich eines laut Freimann gesichert zu erwartenden Zuschusses aus einem Förderprogramm des Bundes fallen für den städtischen Etat 75.000 Euro an Investitionskosten an. Einmütig empfahl der Ausschuss, den Posten in den Etat für 2016 einzustellen.

„Zeitnah und mit vertretbarem Aufwand“ würden so 68 neue Kiga-Plätze geschaffen, bilanzierte Freimann. Allerdings werde sich selbst danach „die Auslastung an der Obergrenze bewegen“. Sprecher aller Fraktionen zeigten sich erfreut, dass es offenbar wieder eine steigende Zahl von Kindern in Stadthagen gibt. ssr

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