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500 Fans bei Wildecker Herzbuben

Sie begeistern noch immer 500 Fans bei Wildecker Herzbuben

Damen im Dirndl, bayerisches Bier und die blau-weiße Dekoration vom zweitägigen SN-Oktoberfest in der Festhalle haben am Sonntag die Kulisse für den Auftritt der „Wildecker Herzbuben“ geboten.

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Die Wildecker Herzbuben begeistern mit Volksmusik.

Quelle: fwi

STADTHAGEN.. Als die beiden Sänger die Bühne enterten, füllten die ersten der fast 500 Gäste die Tanzfläche binnen Minuten. Die Herzbuben räumten gleich mit einem Vorurteil auf: „Wir sind keine Bayern oder Österreicher, wir kommen aus Hessen.“ Über ihre legendäre Körperfülle ließen die „zwei Kerle wie vier“ keinen Scherz aus.
Nach den ersten Stimmungsschlagern wagten sich die Volksmusiker auf ungeahntes Terrain. Der bärtige Wilfried Gliem schmetterte als Tenor in Pavarotti-Manier populäre italienische Arien, Wolfgang Schwalm stimmte später ein und legte danach als Solo-Trompeter mit aberwitzigem Tempo nach. Dem Publikum war es schon die erste Zugabe wert. Der lange Atem am Blasinstrument resultiere natürlich aus der ganzen „Pressluft in unseren Bäuchen“, wie Gliem erklärte.
Bei dem Herzbuben-Klassiker „Herzilein“ hielt es die Gäste nicht mehr auf den Bänken. Reihenweise schunkelnd sangen alle auch ohne Musik weiter.
Zwei unterschiedliche „Freddys“ hatten die Volksmusiker noch im Repertoire. Schwalm stimmte kurz ein Lied von Freddy Quinn an und Gliem gab mit dem „Queen“-Hit „I want to break free“ einen bemerkenswerten Freddy Mercury.
Vorher brachten die Spielgemeinschaft der Schützenkapelle Kathrinhagen und der Musikverein Hülsede die Gäste auf Betriebstemperatur und sorgten für das gewisse Schaumburger Etwas in der bajuvarischen Atmosphäre. Detlef Kauhs sang bekannte Festzelt-Schlager und sorgte mit einer Ode an das Schaumburger Land und dem Niedersachsenlied für Lokalkolorit. Noch weiter nordwärts führte er das Publikum auf die „Reeperbahn nachts um halb 1“. Weibliche Verstärkung bekam Kauhs bei „Im Wagen vor mir“ von Sängerin Anna.

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