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500.000 Euro für Wohnen am Nordwall

Baubeginn im Frühjahr denkbar 500.000 Euro für Wohnen am Nordwall

Es ist eine scheinbar unendliche Geschichte – das Projekt „Wohnen am Nordwall“ in Stadthagen. Nun ist das Fördergeld bei der Stadt eingegangen. 500.000 Euro hat das Land Niedersachsen beigesteuert. Einen konkreten Termin für den Baustart gibt es aber immer noch nicht.

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Das Fördergeld für das Wohnen am Nordwall ist bei der Stadt eingegangen. 

Quelle: Archiv

Stadthagen. Ein Teil des Geldes soll in die Errichtung der Wohnungen fließen, die an der Krummen Straße und der Straße Am Nordwall entstehen sollen. Doch mit Erfolgsmeldungen ist man im Rathaus zurückhaltend. Schließlich stünden zunächst noch „wichtige Gespräche“ auf dem Programm.

Tatsächlich ist das Geld nämlich schon vor einigen Wochen eingegangen. Stefanie Schädel, die stellvertretende Fachbereichsleiterin Planen und Bauen, verrät: „Wir verfügen seit dem 24. Oktober über die 500 000 Euro.“

Der Eingang der Summe bedeutet einen großen Schritt für das Projekt, das immer auch von einer Kontroverse begleitet war. So hatte es erhebliche Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Stuttgarter Architekten Thomas Steimle, der einen von der Stadt ausgelobten Wettbewerb gewonnen hatte, und der Kreiswohnungsbaugesellschaft gegeben.

Dieser von der Stadt gewünschte Bauträger hatte bemängelt, dass Steimle eine „Luxus-Immobilie“ geschaffen habe, die Quadratmeterpreise in Höhe von neun Euro mit sich bringen dürfte. Nach diversen Nachbesserungen seitens des schwäbischen Büros scheint man sich mittlerweile auf einem guten Weg zu befinden. Außerdem hatten die Beteiligten durchblicken lassen, dass die Bewilligung und letzten Endes die nun erfolgte Zahlung der Fördermittel den Durchbruch bedeuten könnte.

Insgesamt sollen fünf Gebäude entstehen

Der städtische Fachbereichsleiter Gerd Hegemann dazu: „Es wurden Änderungen beim baulichen Konzept vorgenommen, die Kosten nochmal gerechnet. So ist es gelungen, den Preis deutlich herunterzudrücken.“

Von den nunmehr verfügbaren 500 000 Euro soll lediglich ein Teil für den Wohnungsbau verwendet werden. Der verbleibende Betrag fließe in andere Projekte in der Kreisstadt, so Hegemann. Wieviel Fördergeld am Ende für das Wohnen am Nordwall zur Verfügung gestellt werden soll, wollte Hegemann auf Nachfrage nicht sagen. Dort sollen insgesamt fünf Gebäude entstehen, drei davon an der Krummen Straße und zwei an der Straße Am Nordwall. Insgesamt 17 Wohneinheiten sind laut Hegemann in diesem Bereich vorgesehen.

Kosten müssen noch ermittelt werden

Einen besonderen Fall stelle hierbei die „Schmiede“ dar. Bei diesem Gebäude handelt es sich um ein denkmalgeschütztes Fachwerkhaus, das nicht verändert werden dürfe. Verläuft alles nach Plan, könnte es im Frühjahr losgehen.

Euphorie will Hegemann allerdings nicht aufkommen lassen: Der Weg sei noch nicht vollständig frei. Die Kreiswohnungsbaugesellschaft müsse die Kosten und die möglichen Einnahmen noch einmal ermitteln. „Und seitens der Stadt benötigt es noch den politischen Beschluss.“ In beiden Fällen sollte es sich aber eigentlich nur noch um Formalitäten handeln. ano

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