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630.000 Euro für Luisenstraße

Stadthäger Bauvorhaben 630.000 Euro für Luisenstraße

Stadthagen will sparen, aber nicht an der falschen Stelle: Über drei Millionen Euro gehen dieses Jahr in Bauvorhaben, darunter ein neuer Kindergarten, der 2018 fertig sein soll. Mit 630.000 Euro ist der größte Posten aber die Sanierung der Luisenstraße.

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Das größte Investitionsvorhaben im laufenden Jahr ist der Nachausbau der Luisenstraße.

Quelle: rg

Stadthagen. Rund sechs Millionen Euro will die Stadt im laufenden Jahr in Investitionen stecken. Das sieht der Entwurf für den städtischen Etat 2017 vor. Trotz der angespannten Haushaltslage „nehmen wir Investitionen selbstverständlich dort vor, wo sie notwendig erscheinen“, sagte Bürgermeister Oliver Theiß dazu in der jüngsten Sitzung des Finanzausschusses.

Der Baubereich macht mit 3,2 Millionen Euro den gößten Anteil der Investitionen aus. Die Vorhaben im Einzelnen:

Luisenstraße: Als größter Einzelposten vorgesehen ist der Nachausbau inklusive der Erneuerung der Straßenentwässerung (630.000 Euro).

„Südlich der Tulpenstraße“: Losgehen soll es in diesem  Sanierungsgebiet, und zwar mit vorbereitenden Tiefbaumaßnahmen, unter anderem mit dem Bau einer Erschließungsstraße (585.000 Euro).

„Städtebaulicher Denkmalschutz Altstadt“: Für Tiefbaumaßnahmen im Rahmen des Sanierungsprogramms sind 450.000 Euro vorgesehen. Dazu kommen 200.000 Euro für Grunderwerb in diesem Gebiet.

Obdachlosenunterkünfte: Im Plan steht auch deren Sanierung (310.000 Euro).

Kindergarten: Für den geplanten Neubau sind für das laufende Jahr 300.000 Euro als Planungskosten im Etat eingestellt. Die Gesamtkosten für das Projekt, das 2018 abgeschlossen werden soll, belaufen sich auf 2,4 Millionen Euro.

 

Elbinger Straße: Vorgesehen ist auch der Nachausbau  (280000 Euro).

Regenwassersammler:   Dringend notwendig für die Entwässerung des sogenannten „Nachtjackenviertels“ ist diese Anlage an der Schachtstraße (140.000 Euro).

 

„An der SandkuhleII“: Eine Erschließungsstraße soll im neuen Baugebiet entstehen (130.000 Euro). Für Grunderwerb in diesem Gebiet werden 135.000 Euro vorgehalten.

Ökologische Ausgleichsmaßnahme: Für eine mit Blick auf das für den Erweiterungsbau von Faurecia vorgesehene Gelände sind 95.000 Euro eingeplant.

„Im Bergholz“: Die Errichtung einer Erschließungsstraße im Baugebiet soll 80.000 Euro kosten.

Grundschule Am Stadtturm: Drankommen soll die energetische Sanierung der Sporthalle (70.000 Euro).

Krummer Bach: Die Anlage eines Regenrückhaltebeckens wird mit 65.000 Euro veranschlagt.

Bornau: Eingeplant ist auch die Sanierung des Regenrückhaltebeckens in der Nähe der Vornhäger Straße (65.000 Euro).

Über den Baubereich hinaus sind etliche weitere Investitionen geplant. Einige Beispiele: Die Stadtverwaltung will neue Nutzfahrzeuge anschaffen, unter anderen einen Kommunalschlepper (70.000 Euro), einen Schmalspurtransporter (50.000 Euro) und ein Pritschenfahrzeug (35000 Euro). Für Bauunterhaltung in den Kindergärten Herminenstift und Marienburger Straße sind insgesamt 42.000 Euro vorgesehen.

 

Die Umrüstung der Beleuchtungsanlagen in der Tiefgarage Hundemarkt und die Markierung von Parkbuchten sind mit 120.00 Euro eingeplant. Vorsorglich in den Etat eingestellt sind 750.000 Euro als mögliche Zuschüsse für eventuelle private Sanierungsmaßnahmen im Rahmen des Programms „Städtebaulicher Denkmalschutz Altstadt“.

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