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75 Prozent wollen draußen schwimmen

Tropicana 75 Prozent wollen draußen schwimmen

75,3 Prozent der Teilnehmer an der Bürgerumfrage der Stadtverwaltung zum „Tropicana“ wollen den Bau eines Außenschwimmbeckens. Gleichzeitig sprechen sich 80,5 Prozent für die Einrichtung eines Bewegungsbeckens etwa für Wassergymnastik oder Babyschwimmen aus.

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Quelle: Archiv/rg/Symbolbild

Stadthagen. Der Politik stehe nun ein schwieriger Diskussionsprozess ins Haus, sagte Bürgermeister Oliver Theiß (parteilos) am Donnerstag bei der Vorstellung der Umfrageergebnisse.

Die große Mehrheit derer, die sich für ein Außenbecken aussprechen, nämlich 338 Befragte, plädiert für ein Sportbecken, das mit einem Freizeitbereich kombiniert ist. 118 Befragte wollen ein Außenschwimmen in Form eines gesonderten Freibades, 102 ein reines Sportbecken, 67 ein reines Freizeitbecken.

Bei der Anfang Oktober auf dem Marktplatz und vor dem „Tropicana“ durchgeführten Umfrage waren nach dem Zufallsprinzip 1587 Bürger angesprochen worden. 832 haben den Fragebogen ausgefüllt. 59 Prozent der Befragten kamen aus Stadthagen, 31 Prozent aus der näheren Umgebung und zehn Prozent von weiter weg. „Das Ergebnis der Umfrage ist repräsentativ“, sagte Stadtpressesprecherin Bettina Burger unter Berufung auf eine entsprechende Aussage des Zentrums für Organisationsdiagnostik der Kommunalen Hochschule für Verwaltung in Niedersachsen, welches die Bürgerumfrage durchgeführt hat.

Eventuell würden die Antworten der Stadthäger Befragten noch getrennt analysiert. Ob das Institut dazu einen Auftrag bekomme, werde die Verwaltung kurzfristig mit der Politik abstimmen, kündigte Theiß an.

Der Bürgermeister betonte, dass es sich bei der Umfrage „nicht um einen Bürgerentscheid handelt“. Vielmehr sollten dadurch „die Bedürfnisse der Bürger herausgefunden und analysiert werden“. Das Ergebnis sei „eine Hilfestellung für die weiteren Überlegungen von Politik und Verwaltung“. Das Instrument dieser Bürgerumfrage sei dazu gedacht, „dass wir nicht eine Entscheidung am Bürger vorbei treffen“, formulierte Theiß.

Das Resultat der Umfrage werde nun in den Fraktionen intensiv diskutiert, so Theiß. Angesichts der Schlussfolgerung, dass die Bürger mit großer Mehrheit sowohl ein Bewegungsbecken als auch ein Außenschwimmen wünschen, stehe nun „ein schwieriger Diskussionsprozess“ bevor, bei dem der Kostenfaktor eine besondere Rolle spiele. Theoretisch wäre es zwar möglich, entsprechende Beschlüsse schon in den Haushalt 2015 einfließen zu lassen, „für wahrscheinlich halte ich das aber nicht“, setzte der Verwaltungschef hinzu.

Theiß bekundete auf Nachfrage, er habe sich zwar schon eine persönliche Meinung gebildet, wohin der Weg gehen sollte. „Ich möchte aber nicht den Diskussionen vorgreifen und mich schon öffentlich festlegen, sondern will meine Meinung erstmal intern erörtern.“

von Stefan Rothe

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