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Ab auf die Straße

25 Jahre ADFC-Kreisverband Ab auf die Straße

Aus Rinteln und Bad Nenndorf, Bückeburg und Stadthagen sind die ADFC-Mitglieder mit dem Fahrrad angekommen. Eine Sternfahrt mit dem Ziel Café Bruchhof war Auftakt zur Jubiläumsfeier: Der Kreisverband Schaumburg des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) hat sein 25-jähriges Bestehen gefeiert.

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Unter dem Applaus der Gäste ehrt Anke Czech (links) Horst Kiekhäfer. 

Quelle: sk

Stadthagen. Die Vorsitzende Anke Czech ehrte in der Feierstunde Horst Kiekhäfer. Der Mindener ADFC-ler habe vor 25 Jahren über den örtlichen Tellerrand hinausgeblickt und die Gründung des Schaumburger Verbandes initiiert.
Der ADFC Schaumburg wurde im Oktober 1991 in Bückeburg ins Leben gerufen und zählt heute 330 Mitglieder. 50 seien regelmäßig bei Radtouren dabei, so Czech. Das Unterwegssein mit Gleichgesinnten ist aber nur ein Teil des Vereinsengagements. Der ADFC setzt sich in den Kommunen für die Belange der Fahrradfahrer ein, wird zum Beispiel gefragt, wenn es um Radwegekonzepte geht. Als Verkehrsklub, als Verbraucherschutzorganisation und Fahrradlobby wertete Horst Sassenberg in Vertretung von Landrat Jörg Farr den ADFC.
Als Revolution – nicht unbedingt im positiven Sinn – bezeichnete Sassenberg, dass der ADFC den Fahrradfahrer weg vom Radweg auf die Straße bringen will, weil es dort für die Fahrradfahrer sicherer sei. Sassenberg: „Das verstehen viele nicht.“ Es werde weiterhin empfohlen, robuster auf der Straße zu fahren, nicht so sehr gedrängt am rechten Rand. Die Lkw-Fahrer müssten auf die Radfahrer achten. Darauf aber wollten es vor allem ältere Fahrradfahrer nicht ankommen lassen.
Der ADFC-Landesvorsitzende Volker Czech klärte auf: Der Radler solle am besten auf geeigneten Radverkehrsanlagen fahren. Wenn dafür kein Platz sei, sei es besser, auf der Straße zu fahren. Dabei müsste das Tempo für Autos innerorts auf 30 Kilometer pro Stunde begrenzt werden. Schmale Bürgersteige, die einfach zusätzlich als Radweg deklariert würden, seien besonders ungeeignet für Pedelecs, die mit bis 20 Kilometer pro Stunde unterwegs seien. Der ADFC fordert die Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht und die Markierung von Radfahrspuren auf den Straßen. Czech ermunterte die Politiker: „Nehmen sie einfach einen Topf Farbe.“

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