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Stadthagen Stadt Ab ins Winterwunderland
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Ab ins Winterwunderland
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20:14 28.12.2016
Die St.-Martini-Brass-Band beschert den Gästen flotte musikalische Geschenke. Quelle: sk
Stadthagen

„Jingle Bells“ und andere bekannte Weisen klangen im Marsch „Christmas Joy“ an, arrangiert von Ray Steadman-Allen. Fast ausschließlich englische Komponisten kamen in der Martini-Kirche zum Zuge, ist die Brass Band doch eine Blasmusik-Formation, die sich in Großbritannien entwickelt hat, etwa ab 1830. Brass Bands etablierten sich zwar auch in Kontinentaleuropa. In Deutschland und Österreich hingegen existieren allerdings nur sehr wenige ihrer Art. Lediglich 20 gebe es in Deutschland, klärte Michael Mensching auf, Leiter der St.-Martini Brass-Band.

Bekanntes und Unbekanntes

Auch nach Weihnachten konnten die Gäste noch einmal Geschenke auspacken, eben musikalische Darbietungen der Brass Band. „A Carol Fantasy“ und „Carol of the Bells“ zählten dazu sowie der Popsong „A starry Night“, den eine Heilsarmee-Musikgruppe 1964 bekannt machte: Eine Rumba klang durch die Kirche. Allmählich wurden die Musikstücke bekannter, zumal, wenn es sich um Lieder handelte, die die Gemeinde mitsingen konnte , etwa „Herbei, o, ihr Gläubigen“ und „Hört der Engel helle Lieder“.

In einer Lesung stellte Pastor Wolf-Peter Koech eine Geschichte über Michel aus Lönneberga vor, in der der gutherzige Lausbub die gesamten heimischen weihnachtlichen Essenvorräte an die Armen im Dorf austeilt. Die nachdenklich-lustige Dichtung von Astrid Lindgren leitete über zum stimmungsvollen musikalischen „Winter Wonderland“ von Felix Bernard und dem „Sleigh Ride“ von Leroy Anderson. Mit stehenden Ovationen bedankten sich die Konzertgäste bei der Brass Band, die mit drei Zugaben überraschte. sk