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Stadthagen Stadt Abrechnung im Minutentakt
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Abrechnung im Minutentakt
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00:17 05.03.2016
Den Gang zum Parkscheinautomat sollen sich Autofahrer in Stadthagen zukünftig sparen können. Quelle: rg
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Stadthagen

Ein Angebot, das sowohl Vor- als auch Nachteile hat. Der bequeme Weg ist kein Schnäppchen. Es fallen zusätzliche Gebühren für den Service an. Dafür kann genauer abgerechnet werden.

Und so soll es funktionieren: Standort und Ankunftszeit werden entweder über eine App erfasst oder mit einem Anruf angemeldet. Abgerechnet wird in Minuten-Schritten. Sechs Minuten Parken kostet fünf Cent. Für jeden Parkvorgang werden zehn Cent Dienstgebühr fällig. Bezahlt wird entweder über die Handyrechnung oder PayPal.

Kein Zeitdruck mehr

Den Vorteil des neuen Systems sieht Wirtschaftsförderer Lars Masurek in der Flexibilität: Denn es muss nur die Zeit bezahlt werden, in der das Auto tatsächlich auf dem Parkplatz steht. „Es besteht kein Zeitdruck mehr“, betont Masurek. Auch wenn ein Termin mal länger dauert, müssen Autofahrer nicht mehr zum Parkplatz hetzen, weil das Parkticket abgelaufen ist. Ist der Einkauf schneller erledigt, können Parkgebühren gespart werden. Die Parkdauer kann entsprechend angepasst werden. Jedoch behält die vorgegebene Höchstparkdauer auf den jeweiligen Parkplätzen ihre Gültigkeit.

Die Mitarbeiter des Ordnungsamtes ermitteln laut Martin Opfermann vom Fachbereich Bürgerdienste über das Kennzeichen, ob es sich um einen Handyparker handelt. Auf Parkplätzen mit Brötchentaste sind auch beim Parken per Mobiltelefon 20 Minuten kostenfrei. Allerdings bietet sich das System in diesem Fall aufgrund der Dienstgebühr nicht an.

Betreiber ist Wirtschaftsförderer Masurek zufolge „EasyPark“, ein privater Dienstleister, der die Methode auch in Hannover und Celle anbietet. In der Kreisstadt soll das Handyparken zukünftig auf allen Parkplätzen in der Innenstadt angeboten werden. Zudem sei die Verwaltung mit den Eigentümern des Parkhauses am Bahnhof im Gespräch. tbh

Der erste Schritt ist getan: Die Stadt hat die Idee eines Solarparks auf der Georgschacht-Halde (wir berichteten) als Konzept für den landesweiten Wettbewerb „Klima Kommunal 2016“ eingereicht.

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