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Abriss von Moschee Mitte Oktober

Unternehmen beauftragt Abriss von Moschee Mitte Oktober

Die ehemalige Moschee an der Kreuzung Lauenhäger Straße und Vornhäger Straße in Stadthagen wird Mitte Oktober abgerissen. Die Stadtverwaltung hat den Zuschlag an die Firma Otto aus Hameln erteilt. Die Arbeiten sollen im Laufe der nächsten Woche beginnen.

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Mitte des Monats soll die ehemalige Moschee an der Kreuzung Lauenhäger Straße und Vornhäger Straße abgerissen werden.

Quelle: rg

STADTHAGEN. Bauamtsleiter Gerd Hegemann rechnete zunächst mit einem Abriss bis Ende September. Der Verwaltungsausschuss hat sich aber erst in seiner jüngsten Sitzung am 20. September auf Otto einigen können.  Konkret peilt das Hamelner Unternehmen einen Beginn der Arbeiten irgendwann in der Woche vom 9. bis 15. Oktober an. Voraussetzung ist, dass der Moscheeverband Ditib als Vorbesitzer bis dahin sein Mobiliar aus dem Haus räumt. Das ist bisher nicht geschehen, die Stadt hat aber bereits eine Aufforderung geschickt, erklärt Verwaltungssprecherin Bettina Burger. Damit der Zeitplan eingehalten werden kann, müsste Ditib also bis Ende dieser Woche Klarschiff gemacht haben.

Gebäude verkam

 Der Moscheeverband hatte das Haus im Juli an die Stadt abgetreten. Zuvor war lange verhandelt worden, dem Vernehmen nach, weil Ditib einen aus Sicht der Stadt zu hohen Preis gefordert hatte. Bereits seit 2008 befindet sich die Moschee an der Enzer Straße. Das alte Gebäude verkam danach zusehends und sorgte mit seiner unansehnlichen Präsenz auch für politischen Zündstoff.

 Tragisch: Im Mai 2016 wurde ein siebenjähriges Mädchen auf der Kreuzung von einem Lastwagen überfahren. Das Kind starb. Ein „Ghost Bike“ vor der alten Moschee erinnert an den Unfall. Das Unglück wird unter anderem auf die schlechte Sicht zurückgeführt. Verwaltung und Politik erhoffen sich von dem Abriss deshalb auch mehr Verkehrssicherheit an der Ecke Lauenhäger/Vornhäger Straße.  jcp

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