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Absender: Der Nussfälscher

Stadthäger erhält Brief vom Walnussknacker Absender: Der Nussfälscher

Damit hat Michael Kasior nun wirklich nicht gerechnet. Nachdem der Stadthäger in zwei Walnüssen, die er beim Lebensmittelmarkt WEZ in Stadthagen erworben hatte, Zettel anstelle eines Samens in der Schale vorfand, wendet sich nun der „Nussknacker“ in einem persönlichen Brief an ihn.

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STADTHAGEN. „Ich habe wirklich nicht schlecht gestaunt, als ich das Schreiben aus dem Briefkasten zog“, erzählt Kasior. Der Umschlag sei persönlich eingeworfen worden, da ein Poststempel fehle. Außerdem wurden anstelle von Briefmarken Sticker mit Weihnachtsmotiven auf den Umschlag geklebt. „Neben einem Brief war auch noch ein Beutel mit 20 Walnüssen in dem Umschlag.“ In dem Schreiben wendet sich der „Nussfälscher“, wie er sich selber nennt, an Kasior und erklärt ihm, dass es sich bei der Aktion um eine Wette gehandelt habe. Ziel des Wettstreits war es, ob man es mit den „falschen Nüssen“ in die Medien schaffen würde. „Da hat er wohl die Wette gewonnen“, sagt Kasior mit einem Schmunzeln. So sieht das auch der Briefschreiber und bedankt sich bei dem Senior für seine unbeabsichtigte Mithilfe.

Dieses Mal mit Weihnachtsgruß

 Dieses Mal hat der Nussknacker auch einen Weihnachtsgruß für Kasior niedergeschrieben. Der 72-Jährige nimmt die ganze Geschichte mit Humor: „Das ist auf jeden Fall mal etwas Erheiterndes vor Weihnachten.“ Die geschenkten Walnüsse, dieses Mal wohl ohne Zettel als Inhalt, werden sich Kasior und seine Frau schmecken lassen. vr

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