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Ärger über Hundekot

Minenfeld Ärger über Hundekot

Den Trainern des FC Stadthagen stinkt es. Auf den Nebenplätzen des Jahnstadions übt die Fußball-Jugend der Kreisstadt. Allerdings sind sie inoffiziell auch eine beliebte Auslauffläche für Hunde. Die benutzen den Platz nicht nur zum Toben, sondern mitunter auch als Toilette.

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Auf dem Rasen der Nebenplätze im Jahnstadion spielen nicht nur Fußballer gern.

Quelle: rg

Stadthagen. „Die Hunde können nichts dafür“, weiß D-Jugend-Trainer Harald Lüppes. Selbst habe er schließlich auch mal einen Hund gehabt. Seine Kritik richtet sich gegen die Herrchen – und an die Stadtverwaltung, an die der FC schon vor langer Zeit appelliert habe, einen Zaun um das Gelände zu errichten.

Bei den Hundebesitzern versucht Lüppes sein Glück nicht mehr. „Wenn man was sagt, kommt nur zurück, man solle sich um seinen eigenen Kram kümmern“, hat der Fußballtrainer festgestellt. Täglich verwandelten sich die Plätze in Hundewiesen. Dass sechs bis sieben Tiere darauf hinter Stöckchen herjagten – und sich zwischendurch auch mal hinhockten – sei keine Seltenheit.

"Die stecken doch alles in den Mund"

„Alle Mannschaften beschweren sich darüber“, sagt Lüppes. „Wir müssen dann eben während des Trainings mit Plastiktüten hinterherräumen.“ Besonders groß sei die Gefahr beim Training der G-Jugend, der sogenannten „Pampersliga“, in der die Jüngsten spielen. Lüppes: „Die stecken doch alles in den Mund.“

Der Stadt ist das Problem bekannt. Einer Umzäunung erteilt sie aber eine klare Absage. Den Grund nennt Sprecherin Bettina Burger: „Die Konsequenz wäre, dass auch Kinder und Jugendliche keinen freien Zugang mehr zu den Sportplätzen hätten.“

Ein Beutelbehälter ist vorhanden

Mitarbeiter seien angewiesen, „sofort einzugreifen“, wenn Hundehalter ihre Tiere ohne Leine auf öffentlichen Sportanlagen laufen lassen. Außerdem würden sie darauf hingewiesen, dass der Kot der Hunde zu entfernen ist. Ein entsprechender Beutelbehälter befindet sich am östlichen Eingang des Verbindungsweges zwischen Jahnstraße und Krummem Bach, in Höhe der zentralen Bushaltestelle für die Schulen.

„Unser ausdrücklicher Appell richtet sich an die Hundebesitzer, ihre Tiere auf den Sportanlagen nicht frei laufen zu lassen und auch ihre Hinterlassenschaften zu entsorgen“, bekräftigt Burger.

Beschwerden über eine „massive Beeinträchtigung“ oder gar Unbespielbarkeit der Plätze seien bisher noch nicht an die Verwaltung herangetragen worden, so Burger. Dennoch werde jetzt ein zusätzliches Schild nördlich der Schulparkplätze an der Schachtstraße aufgestellt. Es soll auf die Anleinpflicht hinweisen.  jcp

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