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Ärger um Flächenerweiterungspläne der Firma Ahrens

BI fordert Aufforstung Ärger um Flächenerweiterungspläne der Firma Ahrens

Die Firma Ahrens hat die an das Betriebsgelände angrenzende Waldfläche gekauft. Dies teilte Jürgen Burdorf, Vorsitzender der Bürgerinitiative (BI) „Bürgerprotest Stadthäger Asphaltmischwerk“, mit. Statt die Fläche zu bebauen, sieht die BI Ahrens jedoch in der Pflicht, das großflächig abgeholzte Waldstück wieder aufzuforsten.

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STADTHAGEN..   Im geltenden Flächennutzungsplan sei das Gebiet immer noch als Wald ausgewiesen, begründete Burdorf.

„Im Frühjahr des vergangenen Jahres sind dort etliche Bäume durch einen Sturm beschädigt worden. Daraufhin hat der damalige Eigentümer den gesamten Baumbestand beseitigt“, ergänzte BI-Vorstandsmitglied Lothar Kutzinksi. Darunter befanden sich Kutzinski zufolge auch mehrere der „besonders geschützten Ahornbäume“. Doch eigentlich ist der Eigentümer durch das Waldgesetz verpflichtet, wieder neue Bäume zu pflanzen, merkte Vorstandsmitglied Gabriele Mischke an.

Der Wald ist für die BI-Mitglieder nicht nur aufgrund des Lärmschutzes von Bedeutung: „Die Bäume filtern den Staub und andere gesundheitsgefährdende Stoffe aus dem Asphalt-Mischwerk und absorbieren austretendes Kohlendioxid“, sagte Mischke.

Der stellvertretende BI-Vorsitzende Werner Schoch betonte: „Die von Ahrens geplante Flächenerweiterung ist nur dann möglich, wenn für dieses Gebiet ein neuer Bebauungsplan zugunsten der Firma aufgestellt wird. Das werden wir mit allen Mitteln versuchen, zu verhindern.“

Mittlerweile dürfe jedem klar sein, so Schoch weiter, dass die Ansiedlung des Mischwerks für Stadt und Bevölkerung nichts gebracht hat außer Gestank, Staub, Lärm und zusätzlichen Schwerlastverkehr. „Ganz zu schweigen von der nicht sichtbaren aber umso gefährlicheren Verbreitung krebserregender Stoffe bis hin zu Quecksilber.“

Die BI habe bereits die zuständige Naturschutzbehörde des Landkreises kontaktiert und nachgefragt, ob von dort bereits eine Wiederaufforstung der Fläche veranlasst worden ist, sagte Burdorf. mak

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