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Ahornallee: BI unterstützt CDU-Vorschlag

„Bürgerprotest“ plädiert für Ausweichbuchten Ahornallee: BI unterstützt CDU-Vorschlag

Die Bürgerinitiative „Bürgerprotest Stadthäger Asphaltmischwerk“ (BI) macht sich mit Blick auf die umstrittene Ahornallee am Georgschacht für den CDU-Vorschlag stark.

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Quelle: pr.

Stadthagen. Dieser sieht vor, die Fahrbahn nicht zu verbreitern, sondern den Begegnungsverkehr der Lastwagen durch Ausweichbuchten zu ermöglichen. Zudem sollen die Ahorne durch Leitplanken geschützt werden.

Das hat die BI im Vorfeld der Bürgerinformations- und Diskussionsveranstaltung der Stadt am heutigen Dienstag, 16. Dezember, ab 18 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses (Rathauspassage 1) in einer Pressemitteilung kundgetan. Die BI begrüßt diese Veranstaltung ausdrücklich und sieht darin „einen wesentlichen Fortschritt hinsichtlich der Bürgerbeteiligung in Stadthagen“.
Den Ausweichbuchten, von denen die BI maximal zwei für nötig hält, müssten zwar auch einige Ahorne zum Opfer fallen. Durch entsprechende Planung „könnte man dafür aber auf schon geschädigte Bäume zurückgreifen“, empfiehlt BI-Vorsitzender Lothar Kutzinski.

Nach Beobachtungen der BI hat die Betreiberfirma des Asphaltmischwerks am Lastwagenverkehr auf der Ahornallee einen Anteil von 90 Prozent. „Nachdem die Firma Ahrens nun einige Monate gearbeitet hat, muss man feststellen, dass die Bäume durch den intensiveren Lkw-Verkehr in Mitleidenschaft gezogen wurden“, so Kutzinski. Der Begegnungsverkehr finde „nahezu ausschließlich unter Beteiligung der Ahrens-Lkw statt“. Dass alles zeige, „dass hier auf Kosten der Stadt eine Lösung für die Firma Ahrens gefunden werden soll“.

Aus Sicht der BI „dürfte der Begegnungsverkehr für qualifizierte Lkw-Fahrer kein Problem darstellen“. Deshalb sei eine Verbreiterung der Ahornallee nicht nötig. Zudem könnte die Firma Ahrens nach Vorstellung der BI die Situation durch eine entsprechende Verkehrsführung auf dem eigenen Grundstück entschärfen, etwa indem die Ein- und Ausfahrt „neben den Eisenbahnschienen eingerichtet wird“.

Insgesamt zeigt sich die BI nicht erfreut darüber, dass über Veränderungen an der Ahornallee überhaupt diskutiert werden müsse. Die Kosten der sieben vorgelegten Vorschläge lägen zwischen 0,6 und 3,3 Millionen Euro, wovon die Stadt die Hälfte zu tragen hätte. „Selbst der von uns unterstützte Vorschlag der CDU würde noch 700 000 Euro verschlingen“, schreibt BI-Vorsitzender Kutzinski: „Das Geld könnte sicher in anderen Projekten sinnvoller angelegt werden.“  ssr

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